Louisa Altenhuber

… über die richtige Priorisierung.

In wenigen Tagen findet die Ruder-Weltmeisterschaft in Linz – Ottensheim statt. Mit dabei Österreichs Aushängeschild Louisa Altenhuber. Schon bei der Europameisterschaft im Mai glänzte sie mit einem starken zweiten Platz im B Finale. Stetig verbessert die Ruderin ihre Leistungen wobei es klar ist, dass der Weg zur internationalen Spitze kein leichter ist. Zudem beachtlich ist, dass Louisa neben ihrem hohen Trainingspensum einen Ausbildungsweg beschreitet, der schon Vollzeitstudierenden viel abverlangt. Die junge Wienerin studiert nämlich Veterinärmedizin.

„Ja, den Gerüchten [über die hohen Anforderungen des Studiums] kann ich aus meinen Erfahrungen heraus nur zustimmen. Des Weiteren ist es auch sehr verschult, mit viel Anwesenheitspflicht. Daher ist es naheliegend, dass Veterinärmedizin nicht unbedingt das passendste Studium für eine Leistungssportlerin ist. Dennoch ist Tierärztin mein Traumberuf und ich erwarte mir davon nach meiner sportlichen Karriere einen Beruf, der mich erfüllt, herausfordert und viel Abwechslung bietet.“

Der Fokus liegt wegen der Heim-WM und den Olympischen Spielen im aktuellen, wie im kommenden Jahr stark auf dem Rudern. Wie geht die 24-Jährige mit den wachsenden Ansprüchen im Sport um?

„Ich hatte 2017 die Chance [als Heeressportlerin] zum Österreichischen Bundesheer zu kommen. Diese Chance habe ich wahrgenommen und seitdem das Studium hintenangestellt. Ich habe mich bewusst dazu entschieden das Training bis zu den Olympischen Spielen als Priorität zu sehen. Denn mit dem zweiten Studienabschnitt bin ich fertig, jetzt müsste ich ein intensives Praxissemester mit Nacht- und Wochenenddiensten absolvieren. Diese Doppelbelastung wäre für mich schon allein zeitlich nicht mehr vereinbar. Daher schreibe ich nächstes Jahr vorgezogen meine Diplomarbeit.“

Louisas Umfeld professionalisiert sich stark in Richtung Leistungssport. Vorausschauende Planung und Disziplin geben ihr gute Chancen zur Erfüllung gleich zweier Träume. Den Traum von den fünf Ringen und den vom Beruf als Tierärztin.

Mit Jörg Auerbach, Rainer Kepplinger, Lukas Reim, Gabriel Hohensasser, Maximilian Kohlmayr und Julian Brabec sind übrigens noch 6 weitere KADAthletes bei der Ruder-WM am Start. KADA wünscht ihnen allen eine starke Leistung und viel Glück!

Möchtest du mehr über die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium erfahren? Wir beraten dich gerne!
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