10 Jahre KADA

10 Jahre KADA Rückblickserie

Ein Rückblick auf das Jahr 2014

Auch 2014 war wieder ein arbeitsreiches Jahr für KADA. International hielt uns das EU-Projekt TWIN auf Trab. Dabei schlossen sich Österreich – in Vertretung durch KADA –, die Niederlande, Großbritannien, Irland, Frankreich, Schweden und Finnland zusammen, um ein Netzwerk für Informations- und Erfahrungsaustausch über die Ermöglichung von Dualen Karrieren im Spitzensport zu schaffen. Währenddessen entstand in Österreich eine wegweisende Unterstützungsinitiative.

Neue Perspektiven für vereinslose Fußballspieler

Für viele ist es die schönste Nebensache der Welt, für manche verwirklicht sich sogar der Traum, Fußball zum Beruf zu machen. Der schnelllebige Profifußball ist durchzogen von vielen Höhen und immer wieder auch Tiefen, die es zu bewältigen gilt. Dabei kann sich die persönliche Situation rasch ändern, wenn durch Vereinslosigkeit die Grundlage für den Lebensunterhalt wegfällt.

2014 schlossen sich die Vereinigung der Fußballer (VdF), das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) und KADA zusammen und riefen das VdF-Camp für arbeitslose Fußballer ins Leben. Unter der sportlichen Leitung von Paul Gludovatz fanden sich im Sommer 23 Spieler zum ersten Camp im VIVA Landessportzentrum Steinbrunn im Burgenland ein. Neben täglichen Trainingseinheiten standen auch Testspiele auf dem Programm. Somit sollte für die nötige Fitness und Spielpraxis gesorgt sein, um sich für einen neuen Verein zu empfehlen.

Gruppenfoto beim ersten VdF-Camp 2014

Den zweiten großen Schwerpunkt des Trainingslagers bildete die Bildungs- und Berufsberatung durch KADA. In individuellen Gesprächen mit Laufbahnberaterinnen und Laufbahnberatern hatten die Spieler die Möglichkeit, sich bewusst mit der Zeit nach der aktiven Karriere auseinanderzusetzen und einen konkreten beruflichen Zukunftsplan zu erstellen. Neben Potenzialanalysen gab es Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, die schon parallel zum Fußball absolviert werden können. Für alle, die einen Ausstieg aus dem Profifußball ins Auge fassten, leistete KADA Entscheidungshilfe bei der Um- oder Neuorientierung und unterstützte bei der Suche nach Arbeitsplätzen oder Praktikumsstellen.

Das erste VdF-Camp stieß auf großen Anklang und so wurde die Kooperation zwischen VdF, AMS und KADA in den folgenden Jahren fortgesetzt. Seit 2018 können die Camp-Teilnehmer zusätzlich zu Training und Laufbahnberatung Weiterbildungskurse in den Bereichen Wirtschaft oder EDV belegen. Diese werden von Bildungspartner Wirtschaftsimpulse angeboten. Bei der inzwischen sechsten Auflage 2019 fanden 56% der Teilnehmer bereits während des Trainingslagers einen neuen Verein. Sechs Monate später waren es schon 85%, die wieder unter Vertrag genommen wurden, sich in Ausbildung befanden oder einen Arbeitsplatz innehatten. Auch wenn die Abhaltung des für 2020 geplanten VdF-Camps Corona-bedingt noch offen ist, freuen wir uns auf eine hoffentlich baldige Fortführung dieser Erfolgsgeschichte.

Beatrix Arlitzer blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Sportbegeisterte Lösungsfinderin

Beatrix Arlitzer betreut seit 2013 unsere KADAthletes in der Steiermark. Dabei hätte alles ganz anders kommen können, denn ursprünglich hat sie eine Lehre zur Tischlerin gemacht. Dass ihr Weg sie schlussendlich in die Beratungstätigkeit führen sollte, kam aber nicht von ungefähr: „Bereits in meiner Lehrzeit sind meine Arbeitskollegen mit Problemen zu mir gekommen und so stellte ich früh fest, dass ich eine Gabe habe, zu kommunizieren und Menschen dabei zu unterstützen, lösungsorientiert nach vorne zu schauen und persönliche Fortschritte zu erreichen – sozusagen der Vorreiter des mentalen Coachings.“

Heute ist Beatrix selbstständige Unternehmensberaterin, Mentaltrainerin und Wirtschaftscoach. Mit ihrem Unternehmen Arlitzer Mental beschäftigt sie sich mit Themen wie Leadership, Arbeitsmotivation, Leistungserbringung und Prozessoptimierung, um nur einige zu nennen. Der Kontakt zu KADA kam über ihren damaligen Lehrsupervisor und jetzigen Laufbahnberatungs-Kollegen, Franz Wendler zustande. Damals suchte sie Interviewpartner für ihre Abschlussarbeit über Coaching im Hochleistungssport und wurde bei KADA in doppelter Hinsicht fündig: „Bei den Gesprächen mit Athletinnen und Athleten war ich fasziniert von der positiven Energie und Einstellung, mit der sie an ihren Zielen arbeiten. Schwupps, war das innere Feuer entfacht, mein Bestes zu geben, um sie dabei zu unterstützen.“

Beatrix Arlitzer

Die Rolle als Laufbahnberaterin

In ihrer Freizeit ist Beatrix selbst sportlich aktiv. War sie früher viel mit BMX- oder Rennrad unterwegs, so ist sie heute vorrangig beim Klettern oder Motorradfahren zu finden. Als Laufbahnberaterin betreut die Steirerin Athletinnen und Athleten, die neben dem Spitzensport Bildung oder Beruf nachgehen. Dabei beeindruckt sie der unbändiger Wille, immer das Bestmögliche zu geben und die Bereitschaft, auf Vieles zu verzichten, um Höchstleitungen abrufen zu können.

„Das sind einzigartige Eigenschaften und Fähigkeiten, die später einen Mehrwert am Arbeitsmarkt hergeben. Sportlerinnen und Sportler haben in unterschiedlichen Lebensphasen verschiedenste Herausforderungen zu meistern. Das ist eine permanente Gratwanderung und da ist aus meiner Perspektive der persönliche Austausch und ganzheitliche Betreuung wichtig. Ich persönlich beschreibe mich in meiner Rolle als Laufbahnberaterin öfters als ‚Hintergrundprogramm‘, das bei Notwenigkeit aktiviert wird und auch mal erinnert bei Vereinbarungen oder zu langen Abständen. Einmal aktiviert arbeitet es so lange es hilfreich ist und begibt sich danach wieder in den „Standby“ Modus bis zur nächsten Aktivierung.“

Von neuen Möglichkeiten und Motivationshilfen

In ihrer Zeit bei KADA hat Beatrix viele Weiterentwicklungen beobachtet: „Durch die stetige Erhöhung des Bekanntheitsgrades von KADA kommen Sportler jetzt proaktiver auf KADA zu und nützen diese einzigartige Möglichkeit der Unterstützung. Signifikant verändert hat sich meiner Ansicht auch das Angebot der Online-Studiengänge, wobei hier gute Beratung sehr hilfreich ist, um ‚Schnellschüsse‘ zu vermeiden. Wertvoll ist für mich als Laufbahnberaterin die Möglichkeit, mittlerweile bereits angehende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler nach Schulabschluss abholen zu können, um die Thematik der Dualen Karriere fix zu verankern, ohne dass die sportliche Leistung darunter leidet.“

Auch die eine oder andere Anekdote ist Beatrix in Erinnerung geblieben und  bringt sie heute noch zum Schmunzeln: „Am witzigsten finde ich, wenn mich Athletinnen und Athleten darum bitten, ihnen ‚in den Hintern‘ zu treten damit sie beispielsweise für die Berufsreifeprüfung oder Matura lernen und dran bleiben – weil sie wissen, dass alleine lernen nicht ihre Stärke ist.“

10 Jahre KADA Rückblickserie

Ein Rückblick auf das Jahr 2013

2013 begann für KADA mit einem Führungswechsel an der Vereinsspitze. Der bisherige Vizepräsident DDr. Christoph Schmölzer löste Präsidentin Mag. Vera Lischka nach drei Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit ab. Dass die Bemühungen der vergangenen Jahre Früchte trugen, zeigte sich an vielen wachsenden Projekten. Etwa im Rahmen von Studium Leistung Sport (SLS) begleitete KADA immer mehr Athletinnen und Athleten durch Studium und Weiterbildung. Auch die im Vorjahr eingeführte Berufsreifeprüfung im Leistungssport (BRP) wurde sehr gut angenommen. Waren es zu Beginn noch acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer, kamen 2013 vierzehn Neuanmeldungen dazu. Darüber hinaus führte KADA die engen Kooperationen mit (Hoch-)Schulen, Verbänden und Bundesheer fort, um gemeinsam die Vereinbarkeit von Spitzensport, Bildung und Beruf für österreichische Athletinnen und Athleten voranzutreiben.

DDr. Christoph Schmölzer und Mag. Vera Lischka

Frühzeitige Förderung

Es ist ein langer und herausfordernder Weg in den Spitzensport für heimische Nachwuchshoffnungen. KADA verfolgt den Ansatz, aufstrebende Talente schon in jungen Jahren in Sachen Karriereplanung und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Ziel ist es, dass sich angehende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler am Ende der Schulausbildung aktiv mit Bildungs- und Berufsmöglichkeiten parallel zum Spitzensport auseinandersetzen, damit ihnen alle Entfaltungsmöglichkeiten offenstehen. In aufbauenden Workshops an Schulen, Heeressport- und Nachwuchsleistungssportzentren werden sie mit Informationen zu Bildungsprogrammen, Berufsperspektiven und KADAs Betreuungsangebot versorgt. Viele von ihnen begleitet KADA auf ihrem weiteren dualen Karriereweg. Ein großes Anliegen ist es, Eltern, Trainer- und Betreuerstäbe, Vereine und Verbände sowie Politik und Wirtschaft auf die Wichtigkeit der doppelten Laufbahn zu sensibilisieren.

Ein derartiges Förderprojekt wurde 2013 in Zusammenarbeit mit dem Sportland Oberösterreich umgesetzt. An „Sport mit Perspektive in OÖ“ waren auch das Olympiazentrum Oberösterreich, die Fußballakademien Linz und Ried und die Leistungssportschulen BORG und BHAS Linz beteiligt.

Internationale Vorbildwirkung

KADA begleitet Athletinnen und Athleten durch die aktive Laufbahn im Sport und leistet auch danach Unterstützung bei der beruflichen Integration. Das ist der engen Zusammenarbeit mit dem Fördergeber Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) zu verdanken. International stößt dieser recht einzigartige Umstand seit langem vielerorts auf großes Interesse. 2013 empfing KADA neben Vertretern des chinesischen Olympischen Komitees auch das Japan Sport Council und gab Einblicke in das österreichische Konzept zur Förderung der Dualen Karriere. Besonders im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2021 in Tokio wollte sich die japanische Delegation österreichische Erfahrungen und Erkenntnisse für das eigene Fördersystem zunutze machen.

Empfang der japanischen Delegation im KADA Head Office

Im November folgte KADA einer Einladung des brasilianischen Sportministeriums nach Brasilia. Bei der dortigen Dual Career Conference informierte KADA über seine Arbeitsfelder Prävention, Laufbahnberatung und Berufseinstieg und stellte das Studienkonzept Studium Leistung Sport (SLS) vor.

10 Jahre KADA Rückblickserie

Ein Rückblick auf das Jahr 2012

KADA wächst! 2012 waren weiterhin alle Bemühungen darauf ausgerichtet, die persönliche und bedürfnisgerechte Unterstützung von österreichischen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern bundesweit zu ermöglichen. So konnte KADA die bewährte Zusammenarbeit mit Sportfachverbänden und Hochschulen ausweiten und auch das Laufbahnberatungsteam wurde vergrößert. Unter den Laufbahnberaterinnen und Laufbahnberater haben viele selbst einen Hintergrund im Spitzensport und sie bringen geballte Erfahrung aus der Bildungs- und Berufsberatung mit.

Währenddessen gab es auch auf internationaler Ebene ein Highlight: Im Rahmen der Olympischen Jugendwinterspiele in Seefeld beteiligte sich KADA an einem EU-Projekt zur Förderung der Vereinbarkeit von Spitzensport, Bildung und Beruf. KADAs Unterstützungsmodell fand dabei so viel Anklang, dass seitens der Deutschen und Südtiroler Sporthilfe sowie des polnischen Sportministeriums Anfragen folgten, tiefere Einblicke in KADAs Arbeitsweise zu erhalten.

2012 bleibt uns aber speziell aus einem Grund in Erinnerung: es war das Jahr, in dem die Beratungseinrichtung KADA auch zu einem Bildungsanbieter geworden ist.

Die Berufsreifeprüfung im Leistungssport

Lange Schultage mit fixen Stundenplänen auf der einen Seite, intensive Trainings und unverschiebbare Wettkampftermine auf der anderen – das klingt nicht nur schwer koordinierbar, sondern ist es auch. Dabei ist die Reifeprüfung als Hochschulberechtigung der Schlüssel zu vielversprechenden Bildungs- und Berufsperspektiven. 2012 nahm KADA daher das große Projekt in Angriff, ein eigenes Bildungsangebot zu schaffen, das den besonderen Bedürfnissen von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern bestmöglich entgegenkommt.

KADA Geschäftsführerin Roswitha Stadlober mit dem damaligen Direktor Mag. Peter Slanar und dem Lehrpersonal der BHSAK Wien 10

Im Sommer war es dann so weit, der erste Jahrgang startete in die Vorbereitungskurse für die neue Berufsreifeprüfung im Leistungssport (BRP). Dabei wird Flexibilität ganz großgeschrieben. Die Kurse für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und den exklusiven Fachbereich Sportmanagement können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Auch die Ausbildungsdauer ist individuell bestimmbar. Die Lerneinheiten finden teils online und teils als Präsenzunterricht an den Standorten Wien, Salzburg und inzwischen auch Stams statt. Mit Ablegung der vier Teilprüfungen erlangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine vollwertige, in Österreich gesetzlich anerkannte Matura. Die ersten Absolventinnen und Absolventen schlossen die BRP erfolgreich im März 2015 ab. Seitdem ist die BRP ein unverzichtbarer Baustein in KADAs ganzheitlichem Bildungs- und Beratungsangebot.

Weitere Informationen zum Ablauf und  den Zugangsvoraussetzungen gibt es hier.

David Wimleitner blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Ein sicherer Rückhalt

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Ob im Profifußball oder im Unterhaus – als Torhüter kann David Wimleitner auf eine lange Karriere mit vielen Stationen zurückschauen. Besonders prägend war seine Zeit in der Bundesliga beim LASK und in der zweiten Liga bei Blau-Weiß Linz, wo er 2013/14 seine Karriere beendete. Es waren intensive Jahre, in denen sich unser heutiger Laufbahnberater aber nicht nur mit Fußball, sondern auch mit Zukunftsfragen beschäftigte:

„Ich wäre damals ein klassischer ‚KADA-Fall‘ gewesen. Ich habe zugunsten meines ersten Profivertrags die Handelsakademie abgebrochen und dann parallel zum Spitzensport die Lehrabschlussprüfung zum Großhandelskaufmann gemacht. Nach meiner ersten Verletzung habe ich entschieden, dass ich gerne Wirtschaft studieren möchte. Ich habe die Studienberechtigungsprüfung abgelegt und anschließend mein Studium begonnen.“

Die Verbindung von Leistungssport und Studium erwies sich für David als sehr lehrreich: „In dieser Zeit habe ich nie den Fokus auf den Spitzensport verloren, sondern ich konnte mich sogar besser auf das Wesentliche im Sport konzentrieren. Für mich war die Beschäftigung mit Themen abseits des Sports sehr wertvoll. Außerdem konnte ich mir ein Netzwerk aus meinen Studienkontakten aufbauen.“

Positionswechsel: Einstieg ins Berufsleben

Als Fußballer zeichneten David seine Zielstrebigkeit und die Fähigkeit aus, in schwierigen Situationen besonnen zu bleiben. Diese Eigenschaften erwiesen sich für ihn auch im Berufsleben als nützlich. David ist Geschäftsführer  der Bildungsplattform Wirtschaftsimpulse und war bis Ende 2019 in verschiedensten Funktionen für den FC Blau-Weiß Linz tätig.

Seit 2011 gibt er seine Erfahrungen aus Sportkarriere, Studienzeit und Berufstätigkeit als Laufbahnberater an unsere KADAthletes in Oberösterreich weiter. Lag der Fokus bei KADA in den ersten Jahren besonders auf der beruflichen Integration am Karriereende, so wird heute schon bei der Ausbildungsunterstützung und Prävention angesetzt. „Diese Weiterentwicklung hat die tägliche Arbeit in der Laufbahnberatung stark verändert und KADA erst zu dem tollen Projekt gemacht, das es jetzt ist“, findet David.

Mag. David Wimleitner

Experte für Sport und Bildung

Als ehemaliger Sportler und Student, Sportfunktionär und Bildungs-Insider hat David einen besonders breiten Blickwinkel auf das Thema (Aus-)Bildung im Spitzensport. In den letzten Jahren hat er viele positive Entwicklungen beobachtet: „Heutzutage gibt es ein viel größeres Angebot an Ausbildungen, die Orts- und Zeitunabhängigkeit gewährleisten. Es gibt quasi kaum mehr Sportlerinnen oder Sportler, für die man keine passende Möglichkeit finden kann. Speziell bei zeit- und ortsunabhängigen Bildungsangeboten ist aber die Eigenmotivation, Eigenverantwortung und das strukturierte Abarbeiten viel entscheidender als bei einem Regelstudium.“

Die Verfolgung einer dualen Karriere aus Spitzensport sowie Bildung oder Beruf empfiehlt David dringend weiter: „Just do it! Die Duale Karriere ist für jede Sportlerin und jeden Sportler machbar, wichtig und bereichernd.“ Ein besonderer Ratschlag von seiner Seite: „Was ich immer an die Sportlerinnen und Sportler weitergebe ist, dass sie unbedingt Netzwerke in Sport und Studium aufbauen bzw. pflegen sollen. Das ist für die Karriere nach dem Sport unbezahlbar.“ Und so freut es ihn besonders, wenn er mit ehemaligen KADAthletes Kontakt hat, die er auf ihrem erfolgreichen Weg ein Stück weit begleiten konnte.

Wolfgang Bittner blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Erfahrener Allrounder und Stratege

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Er ist Unternehmer, Bildungs-, Karriere- und Organisationsberater. Klar ist, dass Wolfgang Bittner einen großen Erfahrungsschatz aus seinen vielfältigen Tätigkeitsfeldern mitbringt. Als Laufbahnberater gibt er diesen seit 2011 an österreichische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler weiter. Die Zusammenarbeit mit KADA begann damals, als er auf einem eigens veranstalteten Wirtschaftskongress auf Geschäftsführerin Roswitha Stadlober traf. Noch heute erinnert er sich, wie beeindruckt er von ihrem Einsatz für den österreichischen Spitzensport war:

„Von Anbeginn hat mich die brennende Leidenschaft von Roswitha angesteckt! Für eine Perspektive nach dem Sport einzustehen, ist eine gute Sache, aber mit einer solchen Begeisterung Sportlerinnen und Sportler zu unterstützen, hat mich sehr bewegt. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich mit meiner Organisationsberatung nicht das Laufbahnberatungs-Team für Oberösterreich stellen könnte.“

Dr. Wolfgang Bittner

Gesagt, getan. In den folgenden Jahren erlebte Wolfgang mit, wie KADA sich stetig weiterentwickelte und national wie international zusehends an Bekanntheit gewann. Das kommt unseren KADAthletes direkt zugute, wie er festhält: „Oft müssen wir uns nicht mehr vorstellen; man weiß, wofür KADA steht. So kann es schon mal vorkommen, dass wir für unsere Sportlerinnen und Sportler Türen öffnen und Vorstellungstermine, Berufswünsche oder Qualifizierungen leichter ermöglichen können.“

Arbeit im KADA Team

Für Wolfgang zeichnet sich KADA vor allem durch den guten Team Spirit unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus: „Wir haben alle die gleichen Werte und dieselbe Ausgangsbasis. Dennoch können wir je nach Situation unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken einbringen. Genau wie es in einem gut funktionierenden Team sein soll.“

In seiner Tätigkeit als Laufbahnberater bereitet es ihm jedes Mal aufs Neue Freude, individuelle Pläne mit unseren KADAthletes zu erarbeiten: „Die Sportlerinnen und Sportler, die ich betreue, stehen meistens schon am Karriereende. Man kann sie in zwei Gruppen teilen; die einen beschäftigen sich sich von sich aus mit Zukunftsfragen und haben konkretere Vorstellungen, die anderen sind mit solchen Überlegungen eher überfordert. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn als Coach muss man dementsprechend verschiedene Zugänge wählen, um sie bestmöglich zu unterstützen. Bei letzteren geht es oft darum, erst mit der Ära abzuschließen, bevor individuelle Zukunftsvisionen erarbeitet werden können. Aber genau dieses Entwickeln von Szenarien, Strategien und Maßnahmen macht mir großen Spaß.“

Wenn betreute Sportler zu Geschäftspartnern werden…

In zehn Jahren KADA hat Wolfgang viele Geschichten miterlebt. Eine sticht für ihn für ihn besonders heraus: „Eines meiner Lieblingsunternehmen, Ben’s Sports, ist in Zusammenarbeit mit einem damaligen KADAthlete und nunmehrigen Freund entstanden. Als ich ihn damals betreute, war schnell klar, dass er Qualifikationen im wirtschaftlichen Bereich erlangen wollte. Er entschloss sich, den Wirtschaftsführerschein zu machen. Vier Jahre später haben wir gemeinsam ein Sporthandelsgeschäft großgezogen, das auf Randsportarten in Europa wie etwa Baseball oder Football spezialisiert ist.

10 Jahre KADA Rückblickserie

Ein Rückblick auf das Jahr 2011

Ein sportfreundliches Studienkonzept, österreichweite Workshops, eine Buchveröffentlichung und hohe Auszeichnungen – 2011 war ein bewegtes und ereignisreiches Jahr für KADA. Werfen wir gemeinsam einen Blick zurück auf die wichtigsten Entwicklungen.

Duale Karriere – Sport & Studium

Studium und Sportkarriere parallel zu ermöglichen, das war von Beginn an eines von KADAs zentralen Anliegen. Denn die Einhaltung der Trainings- und Wettkampfplanung ließ sich oftmals nicht mit präsenzpflichtigen Terminen an der Hochschule vereinbaren. Was heute eines der Kernangebote von KADA ist, begann im Wintersemester 2011 als Pilotprojekt in Kooperation mit der Uni Wien. Zusammen ging es darum, Anforderungen des Leistungssports und Hochschulstudiums aufeinander abzustimmen. So entstand das Konzept Studium Leistung Sport (SLS).

SLS-Teilnehmer an der Wirtschaftsuniversität Wien

Und das funktioniert so: Für studierende Sportlerinnen und Sportler werden in Zusammenarbeit mit KADAs Laufbahnberaterinnen und Laufbahnberatern individuelle Semesterpläne erstellt, die Rücksicht auf das jeweilige Trainings- und Wettkampfprogramm nehmen. Dabei werden Konfliktpunkte erarbeitet und anschließend mit Lösungsvorschlägen ergänzt. In Abstimmung mit den jeweiligen Studienleitungen und Rektoraten wird der Semesterplan umgesetzt. Voraussetzung dafür ist eine Hochschulinskription und ein Nachweis über den Leistungserfolg im Sport. Über die Jahre wurde die Kooperation auf zehn Hochschulen ausgeweitet, an denen aktuell 234 KADAthletes inskribiert sind.

KADA on Tour – österreichweite Informationsprojekte

Es ist nie zu früh, sich Gedanken über das Leben nach der Sportkarriere zu machen. Ganz nach diesem Motto startete KADA 2011 verschiedene Informationsprojekte rund um die Themen Sport, Bildung und Beruf. Ganz wesentlich war die Einführung von Workshops an den Nachwuchskompetenzzentren (NWKZ), Skisportlichen Schulen und Handelsschulen für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler. Sie geben österreichischen Nachwuchshoffnungen die Möglichkeit, den Verein KADA und seine Tätigkeiten kennenzulernen und frühzeitig ein Bewusstsein für die Wichtigkeit der dualen Karriereplanung zu entwickeln.

Ein KADA-Workshop am ORG Dornbirn 2012

Auf Initiative von KADA Vorstandsmitglied MMag. Dr. Marc Brabant und Uni.Prof. Sabine Urnik erschien mit „Mein Kind im Sport – was Eltern wissen müssen“ ein Sportratgeber in Buchform zur Unterstützung von Eltern sporttreibender Kinder. Zudem ging KADA im Rahmen einer Verbandsoffensive gezielt auf Sportverbände und Vereine zu, um sie auf die Thematik der dualen Ausbildung zu sensibilisieren. Die engere Zusammenarbeit mit Verbänden wie dem ÖFB und ÖSV ermöglichte eine bessere Unterstützung von Sportlerinnen und Sportlern und einen direkten fachlichen Austausch.

Hohe Anerkennung in jungen Jahren

Im ersten Jahr nach der Vereinsgründung entwickelte KADA sich stetig weiter und etablierte sich als wichtiges Bindeglied zwischen Sport, Bildungs- und Berufswelt. Der engagierte Einsatz im Namen österreichischer Hochleistungssportlerinnen und Hochleistungssportler wurde von hoher Stelle gewürdigt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlieh KADA die Bronzestatue für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit im Sport. Bei der BSO Cristall Gala wurde KADA Geschäftsführerin Roswitha Stadlober als Botschafterin des heimischen Spitzensports ausgezeichnet.

KADA Geschäftsführerin Roswitha Stadlober bei der BSO Cristall Gala

Vroni Stallmaier blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Disziplinenwechsel

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Als Administratorin behält sie den Überblick über das Geschehen bei KADA: Veronika Stallmaier, kurz Vroni, ist im Büro erste Ansprechpartnerin, gefragte Ideengeberin und auch unsere KADAthletes schätzen ihre offene Art und tatkräftige Unterstützung. Klar ist, seit der Vereinsgründung 2010 ist die Ex-Skirennläuferin nicht aus dem Head Office wegzudenken. Dabei kam ihr Engagement bei KADA durch einen denkwürdigen Zufall zustande.

Vom Spitzensport unsanft in die Karriere Danach

Nach zwei Juniorenweltmeistertiteln und einigen Podestplatzierungen im Ski-Weltcup folgte für Vroni das ganz große Highlight bei den Olympischen Spielen 1992 in Albertville. Dort holte sie, damals noch als Vroni Wallinger, die Abfahrts-Bronzemedaille. Doch dann kam es ganz anders: beim Weltcuprennen 1995 im Ennstal zog sich die Salzburgerin eine schwere Knieverletzung zu, die das abrupte Karriereende bedeutete. Die Umstellung auf das Berufsleben fiel Vroni nach dem verfrühten Abschied aus dem Spitzensport schwer. Es war eine harte Zeit der Neuorientierung, die sie nutze, um verschiedene Ausbildungen im Gesundheitsbereich abzuschließen. Dabei half ihr bewährter Zugang aus dem Leistungssport: „Positive Einstellung, Disziplin, Zeitmanagement und die Fähigkeit, früh aufzustehen und trotzdem gut drauf zu sein.“

Ausgerechnet am einstigen Unglücksort sollte sich erneut alles ändern: „Fünfzehn Jahre nach meinem Sturz entschloss ich mich, endlich meinen Frieden mit meinem verpatzten Spitzensportende zu machen und besuchte im Jänner 2010 ein Damen Weltcup-Skirennen im Haus im Ennstal. Wehmütig sah ich den Zielhang und erinnerte mich nur zu gut an den schwierigen Abtransport im Akia. Ich kannte keine der damals aktiven Skirennläuferinnen mehr persönlich, aber im Zielraum traf ich zufällig meine Ex-Kollegin und zukünftige KADA Geschäftsführerin Roswitha Stadlober und wir kamen ins Gespräch…“

Die Aussicht, mit dem Verein KADA aktive wie ehemalige Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in Sachen Bildung und Beruf unterstützen zu können, löste bei Vroni eine regelrechte Aufbruchsstimmung aus. „Ich war begeistert von der Perspektive, mit Mut Altes zu hinterfragen und für österreichische Sportlerinnen und Sportler neue Möglichkeiten zu schaffen“, erinnert sie sich. Reichlich Motivation also, um sich nach Jahren als medizinische Trainingstherapeutin, Fitness- und Yogatrainerin in den neuen Büroalltag einzuarbeiten und die unliebsamen PC-Kenntnisse aufzupolieren.

Voller Einsatz für KADA

Seit 2010 hat sich bei KADA viel getan. Besonders wichtig findet Vroni die konsequente Aufbauarbeit, die KADA im Bereich der Angebote zur Dualen Karriere geleistet hat. Denn: „Ohne Duale Karriere wird es am Spitzensportende sehr schwierig, Arbeit zu finden – insbesondere bei Randsportarten. Niedriges Einkommen und fehlende Pensionsjahre durch nicht ausreichende Qualifikationen sind unangenehme Folgen.“

Unverändert bleibt für sie persönliche und organisatorische Unterstützung der Schlüssel zum Erfolg in Sport, Bildung und Beruf: „Wie früher ist ein sehr gutes Umfeld extrem wichtig – egal ob Familie, Trainer- und Betreuerteam oder Arbeitgeber. Dazu braucht es flexible Ausbildungsangebote, die sich an die Wettkampfsaison anpassen lassen.“

Dafür ist bei KADA gesorgt: ob mit der Laufbahnberatung, der Berufsreifeprüfung im Spitzensport, dem Studienkonzept SLS oder der Berufsintegration. Verlässlich sorgt Vroni seit dem ersten Tag dafür, dass alles einwandfrei abläuft.

Franz Wendler blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Im Parallelslalom Spitzensport & Ausbildung

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Franz Wendler ist ein richtiges KADA Urgestein. Tatsächlich ist der selbstständige Unternehmensberater, Management-Trainer, Coach und Supervisor schon seit einem Vorprojekt 2009 mit an Bord. In zehn Jahren KADA hat unser Laufbahnberater für die Steiermark viele Veränderungen miterlebt, gleichgeblieben ist aber seine Freude an der Zusammenarbeit mit Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern:

„Was mich immer wieder begeistert, ist die unglaubliche Konsequenz, mit der viele meiner KADAthletes ihre Ziele verfolgen. Oft sind sie trotz Mehrfach-Challenges auf mehreren Ebenen erfolgreich. Das braucht nicht nur einen Plan sondern auch die Bereitschaft, sich vielfältige Unterstützung zu holen, um dann fokussiert ‚dranzubleiben‘. Das ist die Grundlage für Erfolg; im Sport genauso wie in der Ausbildung und im Beruf. Das finde ich vorbildhaft.“

Mag. Franz Wendler

Die Aufgaben als Laufbahnberater

Seine Rolle als Laufbahnberater beschreibt Franz so: „Mein Angebot ist, den Sportlerinnen und Sportlern im ‚Parallelslalom‘ Spitzensport und Studium als ‚Reflexions-Sparringpartner‘ zur Verfügung zu stehen.“ Als solcher leistet er unvoreingenommen Orientierungs- und Entscheidungshilfe in Sachen Studien– und Berufswahl und unterstützt bei der Abstimmung  mit Wettkämpfen und Trainings.

Waren es früher zumeist Sportlerinnen und Sportler am Ende ihrer Karriere, die Franz betreut hat, beginnen die Überlegungen für die Zeit nach dem Sport heute schon deutlich früher. Nicht zuletzt, weil KADAs Bekanntheitsgrad sich seit 2010 stark vergrößert hat, wie er meint. Das heutzutage weitverbreitete Ziel, die Mindeststudienzeit einzuhalten, sieht Franz als unnötigen zusätzlichen Druck, der die Vereinbarkeit von Studien für Sportlerinnen und Sportler nicht gerade einfacher macht. Denn: „Geschenkt wird ihnen ohnehin nichts“, wie Franz festhält. „Sie müssen nur zeitlich die Gelegenheit erhalten, alle ‚Baustellen‘ zu bearbeiten, dann ist alles möglich.“

Von Traumberufen und neuen Leidenschaften

Über die Jahre sind Franz viele Erinnerungen hängen geblieben, von kuriosen Geschichten über Sportlerinnen und Sportler, die im Berufsleben dezidiert nichts mehr mir Sport zu tun haben wollten bis zu besonderen Erfolgserlebnissen, an die er sich gerne zurückerinnert:

„Es sind sehr schöne Erfahrungen, wenn sich Traumberufe, die anfangs unrealistisch erscheinen, später doch erfüllen lassen. So hat einen Sportler nach einer Beratung die Frage nach seinem Jugendtraum Pilot nicht losgelassen und er schrieb mir nach Jahren, dass er mittlerweile nach einer mehrjährigen Ausbildung bei einer Fluggesellschaft arbeitet. Sehr berührend ist es, wenn Athletinnen und Athleten neben dem Sport, der sie meist das ganze Leben rund um die Uhr beschäftigt hat, auch in Ausbildung und Studium eine Begeisterung entdecken und dafür zu brennen beginnen. Das bringt die besten Startbedingungen für den erfolgreichen Parallelslalom in Sport und Beruf!“

Judith Draxler-Hutter blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Von der Schwimmbahn in die Laufbahnberatung

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Drei Olympiateilnahmen, 68 österreichische Staatsmeisterschaften und 32 internationale Großveranstaltungen – die Liste der Erfolge, die Judith Draxler-Hutter in ihrer beeindruckenden Schwimmkarriere gefeiert hat, ist lang. Noch während ihrer aktiven Zeit hat die gebürtige Steirerin ein Psychologiestudium an der Uni Graz absolviert und sich danach als Sportpsychologin und Personal Coach mit ihrem Unternehmen Erfolgswelle selbstständig gemacht.

Mag. Judith Draxler-Hutter

Seit der Vereinsgründung 2010 ist Judith ein fixer Bestandteil des KADA Laufbahnberatungsteams. An die Anfänge erinnert sie sich so:

„Ich kannte die ‚Vorläufer‘ von KADA und als Roswitha mich fragte, ob ich für den Verein als Coach arbeiten möchte, war ich sofort begeistert. Mir persönlich war das Thema Duale Karriere als Leistungssportlerin schon immer wichtig. Zudem hat mich die Thematik davor auch schon in meiner Tätigkeit als Sportpsychologin ständig begleitet. Es war beeindruckend zu sehen, in welchem Tempo KADA sich zu einer etablierten, strukturierten und von Sportlerinnen, Sportlern und Funktionären gleichermaßen geschätzten Organisation entwickelt hat.“

Aus dem Alltag bei KADA

Als Laufbahnberaterin ist Judith für unsere KADAthletes in Ostösterreich zuständig und unterstützt sie in allen Fragen rund um Studium, Berufsreifeprüfung und Jobsuche. Alles unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“, denn sie will ihnen vermitteln, dass sie alles selbst in der Hand haben. Wie läuft eine Erstberatung bei Judith ab? Neben sportlichen Zielen, Interessen und Tagesabläufen fragt sie besonders auch nach den Beweggründen für eine Duale Karriere und wobei es Unterstützungsbedarf gibt.

Neue Herausforderungen, gleiche Einstellung

Aus Judiths Sicht ist von jungen Sportlerinnen und Sportlern heutzutage besonders hohe Flexibilität, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft gefragt. Eine Herausforderung sieht sie auch darin, dass das Bildungsangebot zwar sehr vielfältig und anpassbar ist, aber man leicht den Überblick verlieren kann, wenn es darum geht, den richtigen Ausbildungsweg zu finden – und genau hier kann KADA helfen. Judith gibt dazu gerne auch Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer eigenen Studienzeit und Sportkarriere weiter:

„Vor allem meinen Zugang, dass die Erfahrungen und Soft Skills aus dem Sport unbezahlbar und höchstes Gut in der beruflichen Tätigkeit sind. Die Fähigkeit, am Tag X in Hochform und leistungsbereit zu sein, kann man zum Beispiel auch in Prüfungssituationen an der Uni anwenden.“

Einen besonderen Moment aus zehn ereignisreichen Jahren bei KADA herauszugreifen fällt schwierig. Eines begeistert Judith aber nach wie vor: „Es ist immer wieder beeindruckend, wenn Sportlerinnen und Sportler ihre sportlichen UND beruflichen Ziele erreichen, und damit erkennen, dass sie als Persönlichkeit in vielen Bereichen Erfolg erleben können.“