2. Standbein

KADA bei ÖSV-Sommereinkleidung

Die enge Zusammenarbeit mit Österreichs Fachverbänden liegt KADA besonders am Herzen, da vor allem auch die Verbände gefragt sind einen guten „Nährboden“ für die erfolgreiche Vereinbarkeit von Spitzensport und Ausbildung zu schaffen. Ein großer Schritt in dieser Hinsicht ist uns in den letzten Monaten im Wintersport gelungen.

So war KADA erstmals im Rahmen der traditionellen ÖSV-Sommereinkleidung mit einem Informationsstand vertreten. Die über 300 ÖSV-Athleten wurden somit nicht nur mit hochfunktioneller Trainingsbekleidung für die kommende Saison ausgestattet, sondern konnten auch ihre persönlichen Aus- und Weiterbildungsfragen mitbringen und mit unseren Laufbahnberatern direkt vor Ort besprechen. „Wie erlange ich mit meinem HAS-Abschluss am besten den Hochschulzugang in Österreich? Welche Studiengänge kann ich flexibel und ortsunabhängig mit meiner Sportart vereinbaren? Und welche interessanten Weiterbildungsangebote gibt es im Bereich Gesundheit und Ernährung?“ Diese und viele weitere Fragen wurden durch unser Beraterteam kompetent beantwortet, zahlreiche persönliche Laufbahnberatungstermine wurden bereits vereinbart.

Über die ÖSV-Einkleidung erreichen wir die österreichischen Wintersportler noch direkter als bisher und können sie in der weniger stressigen Sommerzeit in ihren Ausbildungsfragen unterstützen und beraten„, zeigt sich Roswitha Stadlober, KADA-Geschäftsführerin und zugleich ÖSV-Vizepräsidentin, auch persönlich sehr dankbar für diese Zusammenarbeit mit Perspektive.

KADA Workshops in Trainerausbildung

Wir legen seit Jahren großen Wert darauf Österreichs Spitzensportler sehr frühzeitig für eine doppelte Laufbahn aus Sport und Ausbildung (oder Beruf) zu überzeugen. Um den jungen Athleten die Vorteile von gut geplanten und wohl dosierten Bildungsmaßnahmen während der aktiven Spitzensportkarriere zu vermitteln, besuchen unsere Laufbahnberater bereits die Abschlussklassen der Leistungssportmodelle und -schulen, mehrmals im Jahr den Österreichischen Heeressport oder auch direkt die Fachverbände zur Abhaltung unserer Sensibilisierungsworkshops.

Es sind jedoch insbesondere auch die Trainer, welche als direkte Wegbegleiter großen Einfluss auf die sportliche und persönliche Entwicklung der Athleten nehmen und somit auch einen positiven „Nährboden“ für eine erfolgreiche doppelte Laufbahn schaffen (müssen). Aus diesem Grund kooperiert KADA nun verstärkt auch mit der Bundessportakademie BSPA.

So wurden heuer bereits die Trainergrundkurse der BSPA Wien und Linz besucht, weiters folgt Innsbruck. Der Fokus wird dabei auf die positiven Auswirkungen eines zweiten Standbeins bzw. von Ausbildung generell auf die (Persönlichkeits-)Entwicklung unserer Leistungssportler gerichtet. Zudem werden unsere Bildungsprogramme BRP im Leistungssport, das Studienförderprogramm SLS und weitere spitzensportkompatible Ausbildungsangebote vorgestellt.

VdF-Camp der arbeitslosen Fußballer

Zum bereits vierten Mal unterstützt KADA arbeitslose Profikicker im Camp der Vereinigung der Fußballer (VdF) in Steinbrunn. In Zusammenarbeit mit dem AMS soll den Spielern die Möglichkeit gegeben werden, sich unter professionellen Bedingungen auf die kommende Saison vorzubereiten, für neue Arbeitgeber zu empfehlen und gleichzeitig eine stabile Bildungskarriere parallel zum Fußballsport einzuleiten. Unsere Laufbahnberater Jennifer Steinwandtner und Hans-Peter Muckenschnabel beraten die vertragslosen Profis in ihrer persönlichen, sportlichen und beruflichen Entwicklung.

In der modernen Fußballrealität ausschließlich auf die Karte Profifußball zu setzen, ist ein riskantes Unterfangen. Der Glaube, dass man sich während der aktiven Karriere nicht systematisch auf eine spätere berufliche Laufbahn vorbereiten könnte, ist zudem lange überholt. Es gibt für Profifußballer heute eine Vielzahl flexibler Möglichkeiten, sich aus- und fortzubilden. Wolfgang Stockinger, KADAs Leiter der Laufbahnentwicklung und selbst ehemaliger Fußballprofi, meint dazu: “An morgen denken ist wichtig, keine Frage. Eine doppelte Laufbahn hat ihren Wert aber nicht nur in der Zukunft. Vielmehr unterstützt sie Spieler ebenso dabei, im Sport psychisch stabiler zu sein. Eine richtig dosierte und gut geplante Ausbildung parallel zum Fußball wirkt sich also positiv auf dem Feld und abseits des Feldes aus. Das bestätigen uns viele der momentan über 100 Profifußballer in Österreich, die mit KADA ihre doppelte Laufbahn erfolgreich umsetzen.“

Weitere Informationen zum Camp für arbeitslose Fußballer in Steinbrunn finden Sie auf der Website vdfcamp.at.

(© GEPA Pictures)

Spitzensportgerechtes Praktikum

Rohrweck Eat the BallPraxis bringt’s! Weltcup-Skicrosser Johannes „Johnny“ Rohrweck arbeitet bereits seit fast zwei Jahren mit KADA in der Laufbahnberatung zusammen. Für die wettkampf- und prüfungsfreie Zeit im Sommer wurde nun ein fachspezifisches Praktikum mit der österreichischen Firma Eat the Ball umgesetzt. In enger Abstimmung zwischen Sportler, KADA und Unternehmen spitzensportgerecht geplant, stellten die vergangenen zwei Monate die perfekte Ergänzung zu Johnnys Grafikdesign-Studium dar. KADAthlet Johnny im O-Ton: „Das Praktikum bei Eat the Ball war beruflich gesehen die beste Erfahrung in meinem bisherigen Leben. Eine einzigartige Chance für mich, neben dem Hochleistungssport Berufserfahrung zu sammeln. Ich habe in kürzester Zeit Sachen gelernt, die ich sonst lange nicht bzw. manche wahrscheinlich nie gelernt hätte. Davon profitiere ich natürlich jetzt auch im Studium.“

KADA sagt Danke an Eat the Ball für die tolle Zusammenarbeit!

Sport mit Perspektive in der Steiermark

Blue BoxEin großer Erfolg war am Donnerstag unsere Auftaktveranstaltung in der bluebox Liebenau, bei der KADA das neue Bundesland-Konzept „Sport mit Perspektive in der Steiermark“ präsentierte. Das flächendeckende Programm verbindet die steirischen Schulen des Leistungssports, Universität Graz und Partner des Sports (BSPA Graz, Heeresleistungszentrum Graz und Verbände). Diese Idee schafft vernetzte Rahmenbedingungen im Bundesland Steiermark, um Leistungs- und Hochleistungssportlern individuelle Karrierewege zu ermöglichen.

Danke an die Schulen HIB Liebenau, BORG Monsbergergasse und HAS/HAK Grazbachgasse für die Organisation des Abends!

Die zweite Seite der (Gold-)Medaille

„Ich habe es mit Olympiagold und dem Bachelor-Abschluss eigentlich geschafft. Jetzt bin ich im Master-Studium, habe zwischen (…) Weltmeisterschaft, (…) Europameisterschaft und Weltcups meine Klausuren geschrieben und alles mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Aber es gibt natürlich Phasen, da kommt man ins Schwitzen und fragt sich: Wie soll das noch alles funktionieren?“

Kann man Olympiasieger werden und gleichzeitig ein guter Student sein? In einem hochinteressanten Interview erzählt der deutsche Ruderer Andreas Kuffner über seine persönliche duale Karriere und leuchtet dabei Stellen aus, die abseits des Scheinwerferlichts liegen.