Duale Karriere

Beatrix Arlitzer blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Sportbegeisterte Lösungsfinderin

Beatrix Arlitzer betreut seit 2013 unsere KADAthletes in der Steiermark. Dabei hätte alles ganz anders kommen können, denn ursprünglich hat sie eine Lehre zur Tischlerin gemacht. Dass ihr Weg sie schlussendlich in die Beratungstätigkeit führen sollte, kam aber nicht von ungefähr: „Bereits in meiner Lehrzeit sind meine Arbeitskollegen mit Problemen zu mir gekommen und so stellte ich früh fest, dass ich eine Gabe habe, zu kommunizieren und Menschen dabei zu unterstützen, lösungsorientiert nach vorne zu schauen und persönliche Fortschritte zu erreichen – sozusagen der Vorreiter des mentalen Coachings.“

Heute ist Beatrix selbstständige Unternehmensberaterin, Mentaltrainerin und Wirtschaftscoach. Mit ihrem Unternehmen Arlitzer Mental beschäftigt sie sich mit Themen wie Leadership, Arbeitsmotivation, Leistungserbringung und Prozessoptimierung, um nur einige zu nennen. Der Kontakt zu KADA kam über ihren damaligen Lehrsupervisor und jetzigen Laufbahnberatungs-Kollegen, Franz Wendler zustande. Damals suchte sie Interviewpartner für ihre Abschlussarbeit über Coaching im Hochleistungssport und wurde bei KADA in doppelter Hinsicht fündig: „Bei den Gesprächen mit Athletinnen und Athleten war ich fasziniert von der positiven Energie und Einstellung, mit der sie an ihren Zielen arbeiten. Schwupps, war das innere Feuer entfacht, mein Bestes zu geben, um sie dabei zu unterstützen.“

Beatrix Arlitzer

Die Rolle als Laufbahnberaterin

In ihrer Freizeit ist Beatrix selbst sportlich aktiv. War sie früher viel mit BMX- oder Rennrad unterwegs, so ist sie heute vorrangig beim Klettern oder Motorradfahren zu finden. Als Laufbahnberaterin betreut die Steirerin Athletinnen und Athleten, die neben dem Spitzensport Bildung oder Beruf nachgehen. Dabei beeindruckt sie der unbändiger Wille, immer das Bestmögliche zu geben und die Bereitschaft, auf Vieles zu verzichten, um Höchstleitungen abrufen zu können.

„Das sind einzigartige Eigenschaften und Fähigkeiten, die später einen Mehrwert am Arbeitsmarkt hergeben. Sportlerinnen und Sportler haben in unterschiedlichen Lebensphasen verschiedenste Herausforderungen zu meistern. Das ist eine permanente Gratwanderung und da ist aus meiner Perspektive der persönliche Austausch und ganzheitliche Betreuung wichtig. Ich persönlich beschreibe mich in meiner Rolle als Laufbahnberaterin öfters als ‚Hintergrundprogramm‘, das bei Notwenigkeit aktiviert wird und auch mal erinnert bei Vereinbarungen oder zu langen Abständen. Einmal aktiviert arbeitet es so lange es hilfreich ist und begibt sich danach wieder in den „Standby“ Modus bis zur nächsten Aktivierung.“

Von neuen Möglichkeiten und Motivationshilfen

In ihrer Zeit bei KADA hat Beatrix viele Weiterentwicklungen beobachtet: „Durch die stetige Erhöhung des Bekanntheitsgrades von KADA kommen Sportler jetzt proaktiver auf KADA zu und nützen diese einzigartige Möglichkeit der Unterstützung. Signifikant verändert hat sich meiner Ansicht auch das Angebot der Online-Studiengänge, wobei hier gute Beratung sehr hilfreich ist, um ‚Schnellschüsse‘ zu vermeiden. Wertvoll ist für mich als Laufbahnberaterin die Möglichkeit, mittlerweile bereits angehende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler nach Schulabschluss abholen zu können, um die Thematik der Dualen Karriere fix zu verankern, ohne dass die sportliche Leistung darunter leidet.“

Auch die eine oder andere Anekdote ist Beatrix in Erinnerung geblieben und  bringt sie heute noch zum Schmunzeln: „Am witzigsten finde ich, wenn mich Athletinnen und Athleten darum bitten, ihnen ‚in den Hintern‘ zu treten damit sie beispielsweise für die Berufsreifeprüfung oder Matura lernen und dran bleiben – weil sie wissen, dass alleine lernen nicht ihre Stärke ist.“

10 Jahre KADA Rückblickserie

Ein Rückblick auf das Jahr 2013

2013 begann für KADA mit einem Führungswechsel an der Vereinsspitze. Der bisherige Vizepräsident DDr. Christoph Schmölzer löste Präsidentin Mag. Vera Lischka nach drei Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit ab. Dass die Bemühungen der vergangenen Jahre Früchte trugen, zeigte sich an vielen wachsenden Projekten. Etwa im Rahmen von Studium Leistung Sport (SLS) begleitete KADA immer mehr Athletinnen und Athleten durch Studium und Weiterbildung. Auch die im Vorjahr eingeführte Berufsreifeprüfung im Leistungssport (BRP) wurde sehr gut angenommen. Waren es zu Beginn noch acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer, kamen 2013 vierzehn Neuanmeldungen dazu. Darüber hinaus führte KADA die engen Kooperationen mit (Hoch-)Schulen, Verbänden und Bundesheer fort, um gemeinsam die Vereinbarkeit von Spitzensport, Bildung und Beruf für österreichische Athletinnen und Athleten voranzutreiben.

DDr. Christoph Schmölzer und Mag. Vera Lischka

Frühzeitige Förderung

Es ist ein langer und herausfordernder Weg in den Spitzensport für heimische Nachwuchshoffnungen. KADA verfolgt den Ansatz, aufstrebende Talente schon in jungen Jahren in Sachen Karriereplanung und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Ziel ist es, dass sich angehende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler am Ende der Schulausbildung aktiv mit Bildungs- und Berufsmöglichkeiten parallel zum Spitzensport auseinandersetzen, damit ihnen alle Entfaltungsmöglichkeiten offenstehen. In aufbauenden Workshops an Schulen, Heeressport- und Nachwuchsleistungssportzentren werden sie mit Informationen zu Bildungsprogrammen, Berufsperspektiven und KADAs Betreuungsangebot versorgt. Viele von ihnen begleitet KADA auf ihrem weiteren dualen Karriereweg. Ein großes Anliegen ist es, Eltern, Trainer- und Betreuerstäbe, Vereine und Verbände sowie Politik und Wirtschaft auf die Wichtigkeit der doppelten Laufbahn zu sensibilisieren.

Ein derartiges Förderprojekt wurde 2013 in Zusammenarbeit mit dem Sportland Oberösterreich umgesetzt. An „Sport mit Perspektive in OÖ“ waren auch das Olympiazentrum Oberösterreich, die Fußballakademien Linz und Ried und die Leistungssportschulen BORG und BHAS Linz beteiligt.

Internationale Vorbildwirkung

KADA begleitet Athletinnen und Athleten durch die aktive Laufbahn im Sport und leistet auch danach Unterstützung bei der beruflichen Integration. Das ist der engen Zusammenarbeit mit dem Fördergeber Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) zu verdanken. International stößt dieser recht einzigartige Umstand seit langem vielerorts auf großes Interesse. 2013 empfing KADA neben Vertretern des chinesischen Olympischen Komitees auch das Japan Sport Council und gab Einblicke in das österreichische Konzept zur Förderung der Dualen Karriere. Besonders im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2021 in Tokio wollte sich die japanische Delegation österreichische Erfahrungen und Erkenntnisse für das eigene Fördersystem zunutze machen.

Empfang der japanischen Delegation im KADA Head Office

Im November folgte KADA einer Einladung des brasilianischen Sportministeriums nach Brasilia. Bei der dortigen Dual Career Conference informierte KADA über seine Arbeitsfelder Prävention, Laufbahnberatung und Berufseinstieg und stellte das Studienkonzept Studium Leistung Sport (SLS) vor.

Wolfgang Bittner blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Erfahrener Allrounder und Stratege

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Er ist Unternehmer, Bildungs-, Karriere- und Organisationsberater. Klar ist, dass Wolfgang Bittner einen großen Erfahrungsschatz aus seinen vielfältigen Tätigkeitsfeldern mitbringt. Als Laufbahnberater gibt er diesen seit 2011 an österreichische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler weiter. Die Zusammenarbeit mit KADA begann damals, als er auf einem eigens veranstalteten Wirtschaftskongress auf Geschäftsführerin Roswitha Stadlober traf. Noch heute erinnert er sich, wie beeindruckt er von ihrem Einsatz für den österreichischen Spitzensport war:

„Von Anbeginn hat mich die brennende Leidenschaft von Roswitha angesteckt! Für eine Perspektive nach dem Sport einzustehen, ist eine gute Sache, aber mit einer solchen Begeisterung Sportlerinnen und Sportler zu unterstützen, hat mich sehr bewegt. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich mit meiner Organisationsberatung nicht das Laufbahnberatungs-Team für Oberösterreich stellen könnte.“

Dr. Wolfgang Bittner

Gesagt, getan. In den folgenden Jahren erlebte Wolfgang mit, wie KADA sich stetig weiterentwickelte und national wie international zusehends an Bekanntheit gewann. Das kommt unseren KADAthletes direkt zugute, wie er festhält: „Oft müssen wir uns nicht mehr vorstellen; man weiß, wofür KADA steht. So kann es schon mal vorkommen, dass wir für unsere Sportlerinnen und Sportler Türen öffnen und Vorstellungstermine, Berufswünsche oder Qualifizierungen leichter ermöglichen können.“

Arbeit im KADA Team

Für Wolfgang zeichnet sich KADA vor allem durch den guten Team Spirit unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus: „Wir haben alle die gleichen Werte und dieselbe Ausgangsbasis. Dennoch können wir je nach Situation unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken einbringen. Genau wie es in einem gut funktionierenden Team sein soll.“

In seiner Tätigkeit als Laufbahnberater bereitet es ihm jedes Mal aufs Neue Freude, individuelle Pläne mit unseren KADAthletes zu erarbeiten: „Die Sportlerinnen und Sportler, die ich betreue, stehen meistens schon am Karriereende. Man kann sie in zwei Gruppen teilen; die einen beschäftigen sich sich von sich aus mit Zukunftsfragen und haben konkretere Vorstellungen, die anderen sind mit solchen Überlegungen eher überfordert. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn als Coach muss man dementsprechend verschiedene Zugänge wählen, um sie bestmöglich zu unterstützen. Bei letzteren geht es oft darum, erst mit der Ära abzuschließen, bevor individuelle Zukunftsvisionen erarbeitet werden können. Aber genau dieses Entwickeln von Szenarien, Strategien und Maßnahmen macht mir großen Spaß.“

Wenn betreute Sportler zu Geschäftspartnern werden…

In zehn Jahren KADA hat Wolfgang viele Geschichten miterlebt. Eine sticht für ihn für ihn besonders heraus: „Eines meiner Lieblingsunternehmen, Ben’s Sports, ist in Zusammenarbeit mit einem damaligen KADAthlete und nunmehrigen Freund entstanden. Als ich ihn damals betreute, war schnell klar, dass er Qualifikationen im wirtschaftlichen Bereich erlangen wollte. Er entschloss sich, den Wirtschaftsführerschein zu machen. Vier Jahre später haben wir gemeinsam ein Sporthandelsgeschäft großgezogen, das auf Randsportarten in Europa wie etwa Baseball oder Football spezialisiert ist.

Franz Wendler blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Im Parallelslalom Spitzensport & Ausbildung

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Franz Wendler ist ein richtiges KADA Urgestein. Tatsächlich ist der selbstständige Unternehmensberater, Management-Trainer, Coach und Supervisor schon seit einem Vorprojekt 2009 mit an Bord. In zehn Jahren KADA hat unser Laufbahnberater für die Steiermark viele Veränderungen miterlebt, gleichgeblieben ist aber seine Freude an der Zusammenarbeit mit Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern:

„Was mich immer wieder begeistert, ist die unglaubliche Konsequenz, mit der viele meiner KADAthletes ihre Ziele verfolgen. Oft sind sie trotz Mehrfach-Challenges auf mehreren Ebenen erfolgreich. Das braucht nicht nur einen Plan sondern auch die Bereitschaft, sich vielfältige Unterstützung zu holen, um dann fokussiert ‚dranzubleiben‘. Das ist die Grundlage für Erfolg; im Sport genauso wie in der Ausbildung und im Beruf. Das finde ich vorbildhaft.“

Mag. Franz Wendler

Die Aufgaben als Laufbahnberater

Seine Rolle als Laufbahnberater beschreibt Franz so: „Mein Angebot ist, den Sportlerinnen und Sportlern im ‚Parallelslalom‘ Spitzensport und Studium als ‚Reflexions-Sparringpartner‘ zur Verfügung zu stehen.“ Als solcher leistet er unvoreingenommen Orientierungs- und Entscheidungshilfe in Sachen Studien– und Berufswahl und unterstützt bei der Abstimmung  mit Wettkämpfen und Trainings.

Waren es früher zumeist Sportlerinnen und Sportler am Ende ihrer Karriere, die Franz betreut hat, beginnen die Überlegungen für die Zeit nach dem Sport heute schon deutlich früher. Nicht zuletzt, weil KADAs Bekanntheitsgrad sich seit 2010 stark vergrößert hat, wie er meint. Das heutzutage weitverbreitete Ziel, die Mindeststudienzeit einzuhalten, sieht Franz als unnötigen zusätzlichen Druck, der die Vereinbarkeit von Studien für Sportlerinnen und Sportler nicht gerade einfacher macht. Denn: „Geschenkt wird ihnen ohnehin nichts“, wie Franz festhält. „Sie müssen nur zeitlich die Gelegenheit erhalten, alle ‚Baustellen‘ zu bearbeiten, dann ist alles möglich.“

Von Traumberufen und neuen Leidenschaften

Über die Jahre sind Franz viele Erinnerungen hängen geblieben, von kuriosen Geschichten über Sportlerinnen und Sportler, die im Berufsleben dezidiert nichts mehr mir Sport zu tun haben wollten bis zu besonderen Erfolgserlebnissen, an die er sich gerne zurückerinnert:

„Es sind sehr schöne Erfahrungen, wenn sich Traumberufe, die anfangs unrealistisch erscheinen, später doch erfüllen lassen. So hat einen Sportler nach einer Beratung die Frage nach seinem Jugendtraum Pilot nicht losgelassen und er schrieb mir nach Jahren, dass er mittlerweile nach einer mehrjährigen Ausbildung bei einer Fluggesellschaft arbeitet. Sehr berührend ist es, wenn Athletinnen und Athleten neben dem Sport, der sie meist das ganze Leben rund um die Uhr beschäftigt hat, auch in Ausbildung und Studium eine Begeisterung entdecken und dafür zu brennen beginnen. Das bringt die besten Startbedingungen für den erfolgreichen Parallelslalom in Sport und Beruf!“

Judith Draxler-Hutter blickt zurück auf 10 Jahre KADA

Von der Schwimmbahn in die Laufbahnberatung

2020 feiert KADA seinen zehnten Geburtstag! Aus diesem Anlass wollen wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und ihre Geschichten aus zehn Jahren KADA mit euch teilen.

Drei Olympiateilnahmen, 68 österreichische Staatsmeisterschaften und 32 internationale Großveranstaltungen – die Liste der Erfolge, die Judith Draxler-Hutter in ihrer beeindruckenden Schwimmkarriere gefeiert hat, ist lang. Noch während ihrer aktiven Zeit hat die gebürtige Steirerin ein Psychologiestudium an der Uni Graz absolviert und sich danach als Sportpsychologin und Personal Coach mit ihrem Unternehmen Erfolgswelle selbstständig gemacht.

Mag. Judith Draxler-Hutter

Seit der Vereinsgründung 2010 ist Judith ein fixer Bestandteil des KADA Laufbahnberatungsteams. An die Anfänge erinnert sie sich so:

„Ich kannte die ‚Vorläufer‘ von KADA und als Roswitha mich fragte, ob ich für den Verein als Coach arbeiten möchte, war ich sofort begeistert. Mir persönlich war das Thema Duale Karriere als Leistungssportlerin schon immer wichtig. Zudem hat mich die Thematik davor auch schon in meiner Tätigkeit als Sportpsychologin ständig begleitet. Es war beeindruckend zu sehen, in welchem Tempo KADA sich zu einer etablierten, strukturierten und von Sportlerinnen, Sportlern und Funktionären gleichermaßen geschätzten Organisation entwickelt hat.“

Aus dem Alltag bei KADA

Als Laufbahnberaterin ist Judith für unsere KADAthletes in Ostösterreich zuständig und unterstützt sie in allen Fragen rund um Studium, Berufsreifeprüfung und Jobsuche. Alles unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“, denn sie will ihnen vermitteln, dass sie alles selbst in der Hand haben. Wie läuft eine Erstberatung bei Judith ab? Neben sportlichen Zielen, Interessen und Tagesabläufen fragt sie besonders auch nach den Beweggründen für eine Duale Karriere und wobei es Unterstützungsbedarf gibt.

Neue Herausforderungen, gleiche Einstellung

Aus Judiths Sicht ist von jungen Sportlerinnen und Sportlern heutzutage besonders hohe Flexibilität, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft gefragt. Eine Herausforderung sieht sie auch darin, dass das Bildungsangebot zwar sehr vielfältig und anpassbar ist, aber man leicht den Überblick verlieren kann, wenn es darum geht, den richtigen Ausbildungsweg zu finden – und genau hier kann KADA helfen. Judith gibt dazu gerne auch Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer eigenen Studienzeit und Sportkarriere weiter:

„Vor allem meinen Zugang, dass die Erfahrungen und Soft Skills aus dem Sport unbezahlbar und höchstes Gut in der beruflichen Tätigkeit sind. Die Fähigkeit, am Tag X in Hochform und leistungsbereit zu sein, kann man zum Beispiel auch in Prüfungssituationen an der Uni anwenden.“

Einen besonderen Moment aus zehn ereignisreichen Jahren bei KADA herauszugreifen fällt schwierig. Eines begeistert Judith aber nach wie vor: „Es ist immer wieder beeindruckend, wenn Sportlerinnen und Sportler ihre sportlichen UND beruflichen Ziele erreichen, und damit erkennen, dass sie als Persönlichkeit in vielen Bereichen Erfolg erleben können.“

Rückblick 2019, Teil 2

Workshops in Österreichs Schulen des Leistungssports

Prävention und Information zu den Themen Duale Karriere und Berufliche Integration sind seit Vereinsgründung eine wichtige Säule von Sport mit Perspektive.

Seit Jahresbeginn durfte KADA bei 16 Schulen des Leistungssports, 3 Veranstaltungen des österreichischen Bundesheeres und an 2 Tagen der offenen Tür in Schulen des Leistungssports referieren. Im Rahmen der KADA Workshops werden diese Themen zumeist interaktiv mit den Sportlerinnen und Sportlern erarbeitet, wobei persönliche Sichtweisen und Erfahrungen der Teilnehmenden wichtige Einflüsse sind.

Wichtig im Sinne, dass die teilnehmenden Athletinnen und Athleten die Chance haben ihre Vorstellungen von einer optimalen Dualen Karriere oder einer optimalen Karriere Danach zu äußern. In weiterer Folge baut KADA diese Vorstellungen in den Inhalten von Sport mit Perspektive ein, die dann wiederum Einfluss auf KADAs Programme (SLS, BRP, Aus – und Weiterbildungen, Berufliche Integration) haben.

Im Jahr 2019 war KADAs Expertise zu den Themen Duale Karriere und Berufliche Integration auch bei sporttherapeutischen Symposien oder Trainerkursen gefragt.

Noch ist das Jahr nicht zu Ende und im Dezember stehen noch Workshops aus. Anfang nächsten Jahres können Leserinnen und Leser die Auswertung und Interpretation der KADA Workshops gespannt nachverfolgen.

An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich bei den Verantwortlichen für die Organisation und das Vertrauern in unsere Arbeit. Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken wir uns ebenfalls herzlichst für die konstruktive und erfrischende Mitarbeit.

Berufsreifeprüfung (BRP): Zeugnisvergabe und Kursstart

An der Prüfungsschule BHAK Wien 10 durften vierzehn neue Absolventinnen und Absolventen der Berufsreifeprüfung ihr Abschlusszeugnis entgegennehmen. Nach einer interessanten und lehrreichen Zeit steht ihnen damit der Weg zu einem Hochschulstudium in Österreich offen. Neben Absolvent Markus Teichl, Olympiateilnehmer im Bobfahren, finden sich weitere prominente Namen wie Eishockeyspieler Raphael Herburger und Skirennläuferin Marie-Therese Sporer unter den Prüflingen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Bildungsweg!

Nach der BRP ist vor der BRP! Am 18.09.2019 startet in Wien bereits der nächste Vorbereitungskurs der Berufsreifeprüfung für das Fach Mathematik. Weiter geht es dann am 20.09.2019 mit dem berufsbezogenen Fachbereich Sportmanagement in Salzburg.
Die gute Nachricht: Für beide Kurse sind noch Plätze frei. Interessenten können sich bis spätestens 13.09.2019 im KADA Head Office anmelden.

Gerne beantworten wir euch alle Fragen rund um die Berufsreifeprüfung!
Kontakt: KADA Head Office Salzburg
Tel.: 0662 254169
E-Mail:

Das war das VdF Camp 2019


In einer letzten heißen Trainingswoche fand das Camp für vertragslose Fußballer seinen Abschluss. Gefördert wurde das Camp wieder als Maßnahme des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS). 18 vertragslose Fußballspieler hatten von 17. Juni – 25. Juli die Chance auf ein professionelles Fußballtraining samt individueller Laufbahnberatung. Zum zweiten Mal in Folge wurden seitens Wirtschaftsimpulse auch geförderte online Lehrgänge in den Bereichen Wirtschaft, EDV und Marketing angeboten.

18           Fußballspieler nahmen teil

10           erhielten schon während des Camps Spielerverträge bei Vereinen

6             Wochen Training & Karriereberatung seitens VdF und KADA

5             Teilnehmer belegten während des Camps geförderte Fortbildungen

4             Testspiele wurden bestritten

“Es ist erfreulich, dass zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mehr als 50% der Spieler bei neuen Klubs untergekommen sind. Für uns ist wichtig, dass wir die vereinslosen Profis in dieser schwierigen Situation unterstützen können. Perspektive ist aus sportlicher, wie nachsportlicher Sicht enorm motivierend.“
Oliver Prudlo, Projektleiter

„Das Angebot seitens KADA wurde großartig angenommen. Viele absolvierten zur unserer Beratung noch den geförderten Marketing Lehrgang von Wirtschaftsimpulse. Er schien besonders attraktiv und unkompliziert zu sein. Allgemein waren die Stimmung und das Training super, auch seitens Organisation hat alles bedenkenlos geklappt.“
Jennifer Steinwandter, Laufbahnberatung

Foto: (c) VdF

Zwischenbericht VdF Camp 2019

Die ersten Tage des Camp

Bereits zum sechsten Mal führt die Vereinigung der Fußballer (VdF) in Zusammenarbeit mit KADA ein Trainingscamp für vereinslose Fußballprofis durch. Neben professionellem Training steht den Spielern ein breites Bildungs- und Beratungsangebot zur Verfügung.

Die erste Trainingswoche war der Vorbereitung für das gestrige Testspiel geschuldet. Gegen den FCM ProfiBox Traiskirchen konnte sich das Team des VdF Camp erstmals beweisen. Wohlgemerkt mit zwei Gastspielern des konträren Vereines.

Trotz 4:1 Niederlage nehmen die Spieler wichtige Impulse für das 4-Länderturnier in der kommenden Woche mit. Dort fordert das VdF Team Mannschaften aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Das Turnier geht von Di 2. bis Mi 3. Juli. Anpfiff zum ersten Spiel ist um 17:00 im Stadion des FC Stadlau.

David Stoppacher: „Das Testspiel war eine gute Trainingseinheit für uns. Natürlich war es aufgrund der noch kurzen gemeinsamen Trainingszeit schwierig sich abzustimmen. Trotzdem haben alle alles gegeben. Ich denke, dass das Turnier kommende Woche spannend sein wird, weil man noch nicht weiß, wer vom Team überhaupt noch da sein wird. Auf jeden Fall ist es eine gute Möglichkeit für alle Spieler sich zu präsentieren und sich einem neuen Verein zu empfehlen. Die Stimmung am Camp ist weiterhin Klasse. Man isst gemeinsam, tauscht sich aus, alle sind pünktlich, das finde ich sehr wichtig.“

 

 

Gregor Pötscher: „Das Team hat sich vor allem in der zweiten Woche gut zusammengefügt. Die Trainingsleistung ging vor dem ersten Testspiel gegen den FCM ProfiBox Traiskirchen steil bergauf.  Leider kam die Mannschaft über eine Niederlage von 4:1 nicht hinaus, aber wichtig ist, dass sich die Jungs reingehaut haben und Fortschritte machen.“

 

Beatrix Arlitzer: „Ich finde, dass das Angebot [Laufbahnberatung +  Ausbildung] von den Spielern gut angenommen wird. Viele machen sich bereits über ein zweites Standbein Gedanken. Ich freue mich bereits auf die zweite Woche im VdF Camp um die Athleten bestmöglich in ihrer Dualen Karriere unterstützen zu können.“

 

Die von Wirtschaftsimpulse angebotenen Fortbildungsmaßnahmen werden am Camp bereits von den Ersten genutzt. Marketing ist bislang der beliebteste Kurs.

Fotos: © GEPA Pictures, © VdF