KADAthlete Story

Robin Rettenbacher (Karate)

Robin Rettenbacher über sein Präsenzstudium an der Uni Salzburg und was einen erfolgreich studierenden Sportler eigentlich ausmacht.

Das Ziel war eine Medaille, geworden ist es Gold. Karateka Robin Rettenbacher kürte sich kürzlich bei der Studenten-EM in Zagreb zum Europameister. Als nächstes großes Ziel steht die Olympiaqualifikation für Tokyo 2020 auf dem Plan. Wenn der 22jährige gerade nicht im Ring kämpft, paukt er im Hörsaal für sein Studium Recht & Wirtschaft an der Universität Salzburg. Die Entscheidung, parallel zu seiner sportlichen Karriere zu studieren, war bei Robin Rettenbacher schnell gefallen: „Da es sehr schwierig ist, eine stabile Grundlage für ein zukünftiges Leben nur durch den Karatesport zu schaffen, war ich bereits früh entschlossen ein Studium anzustreben. Die duale Ausbildung bietet mir hierzu die perfekten Voraussetzungen.“


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Im Gegensatz zu vielen anderen Sportlern, entschied sich der Salzburger für ein Präsenzstudium mit Anwesenheitspflichten. Für ihn stand die Wahl des Studienfachs im Vordergrund: „Das Studium Recht und Wirtschaft an der Uni Salzburg entsprach genau meinen Präferenzen.“ Die zeitliche Flexibilität, die der Spitzensport fordert, ist also auch ohne Fernstudium durchaus gegeben. „Die Möglichkeit selbstständig in einem interessanten Studium zu agieren war ausschlaggebend.“ Einen Vorteil des Präsenzstudiums sieht Robin vor allem darin, nicht ganz auf sich allein gestellt zu sein. „Die Zusammenarbeit mit meinem Zwillingsbruder und Freunden bei verschiedenen Lehrveranstaltungen gefällt mir am besten.“

Ein Präsenzstudium stellt Spitzensportlerinnen und –sportler aber auch vor besondere organisatorische Herausforderungen. Wie es ist, wenn man nicht lernen kann, wann man gerade Zeit hat, sondern sich nach einem Studienplan richten muss, weiß der junge Karateka nur zu gut. „Sowohl Sport als auch Studium richtig zu koordinieren, ist eine wichtige Aufgabe für einen erfolgreich studierenden Sportler. Dabei sollte weder das eine noch das andere zu kurz kommen, denn das Studium kann dem Sportler als wichtiger Ausgleich dienen.“

Auch wenn das Präsenzstudium zuweilen ein Balanceakt zwischen Sport und Ausbildung sein kann, empfindet Robin seine Ausbildung als mental angenehmen Ausgleich zum Karatesport. „Dadurch kann ich auf andere Gedanken kommen und halte durch die Abwechslung den Spaß am Sport aufrecht.“ Umgekehrt hilft ihm sein Sport auch in der Uni: „Ich bin davon überzeugt, dass man sich durch konsequentes Training im Spitzensport schneller an das Lernen im Studium gewöhnt.“

Und was rät der frisch gebackene Europameister anderen Athletinnen und Athleten für eine erfolgreiche Duale Karriere?
„Es ist wichtig, nicht aufgrund von anstrengenden Trainings- und Wettkampfphasen das Studium vollständig zu vernachlässigen. Es dient als Ausgleich und bringt Abwechslung vom harten Training. Durch andere Ziele versteift ihr euch nicht zu sehr auf den Sport und werdet das Interesse an diesem sicherlich nicht verlieren.“

Diese Aussagen können wir von KADA nur unterschreiben. Für alle, die sich noch mehr Tipps in Sachen Duale Karriere – egal, ob Präsenz- oder Fernstudium – holen möchten, beantworten wir im Head Office gerne alle Fragen rund um Sport und Ausbildung.

08.10.2019

Louisa Altenhuber (Rudern)

Louisa Altenhuber über die richtige Priorisierung.

In wenigen Tagen findet die Ruder-Weltmeisterschaft in Linz – Ottensheim statt. Mit dabei Österreichs Aushängeschild Louisa Altenhuber. Schon bei der Europameisterschaft im Mai glänzte sie mit einem starken zweiten Platz im B Finale. Stetig verbessert die Ruderin ihre Leistungen wobei es klar ist, dass der Weg zur internationalen Spitze kein leichter ist. Zudem beachtlich ist, dass Louisa neben ihrem hohen Trainingspensum einen Ausbildungsweg beschreitet, der schon Vollzeitstudierenden viel abverlangt. Die junge Wienerin studiert nämlich Veterinärmedizin.

„Ja, den Gerüchten [über die hohen Anforderungen des Studiums] kann ich aus meinen Erfahrungen heraus nur zustimmen. Des Weiteren ist es auch sehr verschult, mit viel Anwesenheitspflicht. Daher ist es naheliegend, dass Veterinärmedizin nicht unbedingt das passendste Studium für eine Leistungssportlerin ist. Dennoch ist Tierärztin mein Traumberuf und ich erwarte mir davon nach meiner sportlichen Karriere einen Beruf, der mich erfüllt, herausfordert und viel Abwechslung bietet.“

Der Fokus liegt wegen der Heim-WM und den Olympischen Spielen im aktuellen, wie im kommenden Jahr stark auf dem Rudern. Wie geht die 24-Jährige mit den wachsenden Ansprüchen im Sport um?

„Ich hatte 2017 die Chance [als Heeressportlerin] zum Österreichischen Bundesheer zu kommen. Diese Chance habe ich wahrgenommen und seitdem das Studium hintenangestellt. Ich habe mich bewusst dazu entschieden das Training bis zu den Olympischen Spielen als Priorität zu sehen. Denn mit dem zweiten Studienabschnitt bin ich fertig, jetzt müsste ich ein intensives Praxissemester mit Nacht- und Wochenenddiensten absolvieren. Diese Doppelbelastung wäre für mich schon allein zeitlich nicht mehr vereinbar. Daher schreibe ich nächstes Jahr vorgezogen meine Diplomarbeit.“

Louisas Umfeld professionalisiert sich stark in Richtung Leistungssport. Vorausschauende Planung und Disziplin geben ihr gute Chancen zur Erfüllung gleich zweier Träume. Den Traum von den fünf Ringen und den vom Beruf als Tierärztin.

Mit Jörg Auerbach, Rainer Kepplinger, Lukas Reim, Gabriel Hohensasser, Maximilian Kohlmayr und Julian Brabec sind übrigens noch 6 weitere KADAthletes bei der Ruder-WM am Start. KADA wünscht ihnen allen eine starke Leistung und viel Glück!

Möchtest du mehr über die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium erfahren? Wir beraten dich gerne!
KADA Head Office:
Tel.: +43 662 254169, E-Mail:

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Sarah Puntigam (Fußball)

Sarah Puntigam über die Duale Karriere im Frauenfußball.

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Sie ist eine der ganz Großen auf dem Spielfeld und fester Bestandteil der österreichischen Frauenfußball-Nationalmannschaft. Sarah Puntigam, Halbfinalistin der Europameisterschaft 2017 und DFB-Pokal-Siegerin 2012, verfolgt obendrein zielstrebig ihr Studium der Wirtschaftspsychologie. KADA sprach mit der der 26-jährigen Steirerin über die Duale Karriere im Frauenfußball, die Vor- und Nachteile eines Fernstudiums und wie sie Sport und Studium unter einen Hut bekommt.

Seit 2018 ist Sarah Puntigam beim HSC Montpellier unter Vertrag. Zuvor spielte sie u.a. für den FC Bayern München und den FC Freiburg. Klar, dass für sie aufgrund der geforderten Mobilität nur ein Fernstudium in Frage kam. „Für mich eine super Möglichkeit mich neben dem Fußball weiterzubilden weil es kaum möglich wäre „normal“ an die Uni zu gehen.“

„Man hat kaum die Möglichkeit vom Fußball zu leben“

Trotz des immer stärker werden medialen Interesses am Frauenfußball, müssen sich selbst die Top-Spielerinnen mit ihrer nachsportlichen Karriere ernsthaft auseinandersetzen. Auf die Frage, ob sich die Duale Karriere auch im Frauenfußball durchsetzt, antwortet Sarah Puntigam: „Ja, in Österreich auf jeden Fall, denn hier hat man kaum die Möglichkeit vom Fußball zu leben und auch in Deutschland verfolgt der Großteil eine Duale Karriere.“

In einer Sportart, bei der ein Vereinswechsel nicht selten auch mit einem Wechsel des Wohnorts einhergeht, profitieren Sportlerinnen und Sportler von der Flexibilität eines Fernstudiums. Dabei werden aber auch die Anforderungen dieser Studienform deutlich. „Man braucht ein gewisses Maß an Eigenverantwortung. Ich mache mir Wochenpläne sobald ich den Trainingsplan hab. Klar manchmal muss ich mich schon überwinden, mich hinzusetzen aber wenn ich mal angefangen hab geht‘s ganz gut.“

Was auf den ersten Blick wie eine zusätzliche Belastung klingt, kann der Leistungsfähigkeit aber sogar dienlich sein. „Ich finde, es ist ein guter Ausgleich zum Leistungssport. Man kriegt in gewisser Weise den Kopf frei, wenn man sich auch mit anderen Dingen als Fußball beschäftigt.“

Natürlich sind wir aber auch ganz froh, dass sich Sarah Puntigam weiter mit Fußball beschäftigt, um ihre großen Ziele, die Qualifikation mit Montpellier für die Champions League und mit dem österreichischen Nationalteam für die EM 2021 zu erreichen. Wir wünschen viel Erfolg!

Möchtest du dich über die Möglichkeiten einer Dualen Karriere in Form eines Fernstudiums informieren? Wir beraten dich gerne!
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Caroline Weber (Rythmische Sportgymnastik)

Caroline Weber über Parallelen zwischen Spitzensport und Theater.

Sie ist die erfolgreichste Gymnastin in der Geschichte des Österreichischen Fachverbandes für Turnen. Und eine ehemalige KADA-Athletin. Die Rede ist von Caroline Weber. In ihrer unglaublich erfolgreichen Karriere gewann sie insgesamt 55 Österreichische Staatsmeistertitel, qualifizierte sich zwei Mal für die Olympischen Spiele und erreichte bei Europameisterschaften mehrmals das Gerätefinale.

Man sollte meinen, eine solche Karriere bietet keinerlei Platz für andere Tätigkeiten – doch weit gefehlt! Caroline Weber hat neben der Rhythmischen Gymnastik noch eine große Leidenschaft: die Schauspielerei. So begann sie bereits während ihrer aktiven Karriere mit dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. „Rein aus Interesse“ wie die mittlerweile 32jährige sagt. Ihr damaliger KADA-Coach stellte den Kontakt zu ihrem ersten Schauspielunterricht her und der Grundstein für eine Duale Karriere der etwas anderen Art war gelegt. „Ich denke, Rhythmische Gymnastik ist ein sehr künstlerischer Sport und das Performen einer Geschichte vor Publikum hat mir schon seit Kindesbeinen an gefallen. So habe ich mich dann 2012 entschieden, während meines letzten aktiven Jahres, eine Schauspielschule zu beginnen. Da habe ich dann noch viel mehr die Zusammenhänge von Schauspiel und Sport bemerkt.“ Diese Kombination ist im Spitzensport freilich eher selten. Doch profitierte die Vorarlbergerin von ihrem Studium auch für den Sport. „Das Einnehmen einer bestimmten Rolle, das Performen an sich und wenn man etwa das Event olympische Spiele betrachtet, kann man klare Parallelen zu einer Theateraufführung erkennen. Natürlich haben diese Einsichten auch auf meine Performance als Sportlerin Einfluss gehabt. Dadurch habe ich angefangen, mich mehr mit den Geschichten und der Musik meiner Kürübungen auseinanderzusetzen.“ Rückblickend sagt sie: „Ich wünschte, ich hätte schon früher damit angefangen.“

Ihre hocherfolgreiche sportliche Laufbahn hat Caroline Weber inzwischen beendet und schreibt gerade an ihrer Masterarbeit. Titel: „Über die Körperinszenierungen von Leistungssportlerinnen“. Den Übergang in die nachsportliche Karriere und den damit verbundenen Einstieg ins Berufsleben beschreibt sie als herausfordernd, „da ich doch einiges ausprobieren musste bis ich die Richtung gefunden habe“.

Heute ist die Ex-Spitzensportlerin bei 100% Sport, dem österreichischen Kompetenzzentrum für Chancengleichheit im Sport, tätig und arbeitet nebenbei als Personaltrainerin. Die Schauspielerei ist und bleibt aber ihre große Leidenschaft.
Die Geschichte von Caroline Weber ist beispielhaft für eine Karriere, in der vielfältige Interessen höchst erfolgreich zusammengeflossen sind und beweist, dass es der sportlichen Leistung in keiner Weise schadet, verschiedene Interessensbereiche auszuprobieren. Daher ist die Karriere der Ex-Turnerin aus Dornbirn eine KADAthlete Story, die Mut zu unkonventionellen Wegen und Lust auf Studienrichtungen abseits der Sportwissenschaften macht. Athletinnen und Athleten, die sich auf ihre nachsportliche Karriere vorbereiten möchten, rät Caroline Weber, „dass sie sich die Zeit geben Verschiedenes auszuprobieren. Wenn es sich vereinbaren lässt, dann ist es sicher gut schon ab und zu in bestimmte Bereiche hinein zu schnuppern“.

Weißt du schon genau, was du nach deiner sportlichen Karriere machen möchtest, oder bist du noch unsicher, wo deine Stärken und Interessen liegen? In beiden Fällen beraten wir dich gerne! Hier kannst du mit uns Kontakt aufnehmen.

Matthias Führer (Handball)

Oida gewinnt den Alternativen Medienpreis in der Kategorie „Leben“. Mitwirkend war Handballspieler und KADAthlete Matthias Führer.


Foto: © oida.online

Die Onlineplattform Oida ist ein journalistisches Projekt des Masterstudiengangs „Journalismus und Neue Medien“ der FH Wien. Sie handelt um Geschichten rund ums Altwerden und Altsein, ein Thema, das gerade durch den steigenden Altersdurchschnitt in Österreich Interesse weckt. Das Projekt boomte stärker als erhofft und zeichnete sich beim deutschen Alternativen Medienpreis aus. Am 24. Mai findet die offizielle Verleihung in Nürnberg statt. Matthias Führer (25), Flügelspieler der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN  war als Vize-Kohortensprecher und Anzeigenverkäufer maßgeblich an dem Projekt beteiligt.

Spitzensport und Journalismus

Dabei sollte man meinen, dass Matthias als Spieler eines renommierten Traditionsvereins andere Aufgaben hätte, als für Oida und das Feuilleton-Magazin iu zu arbeiten oder Studierende seine Jahrgangs zu vertreten.

Für den jungen Wiener geht das allerdings Hand in Hand.: „Ich mache das was KADA seinen Sportlerinnen und Sportlern immer vermittelt und von ihnen fordert. Zeitmanagement. Seriöse Stundenpläne für Training und Fachhochschule und am besten kommen beide in einen gemeinsamen Kalender. Mir macht das sogar Spaß! Ich trete mit einer ehrlichen und offenen Art den Stakeholdern [FH Personal & Trainer, Manager] gegenüber und mit einer nötigen Konsequenz führt das nie zu Problemen mit der Vereinbarkeit.“


Foto: © GEPA pictures

Heuer unterschrieb Matthias einen neuen Spielervertrag, nicht ohne „ Unser Manager, Conny Wilczynski und ich haben uns auf einen neuen Vertrag geeinigt, daher kann mein Verein auch in der nächsten Saison auf mich zählen. Nebenbei kann ich mir vorstellen auch abseits des Feldes für SG INSIGNIS Handball WESTWIEN tätig zu sein. Es gibt Ideen, die stark mit meinem Studium [Journalismus & Neue Medien] in Verbindung stehen. Die sind aber noch nicht zu 100% spruchreif. Sportlich möchte ich in den nächsten Monaten und Jahren mit WESTWIEN noch einiges gewinnen [Pokal, Meisterschaft]!

Unweigerlich weist Matthias Parallelen zu seinem Manager, dem legendären Conny Wilczynski, auf. Denn auch Conny war neben seiner Zeit als aktiver Spieler beim SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bereits im Management des Vereins tätig.

Stefan Pokorny (Karate)

„Der Bachelor kann Türen öffnen“

Er ist einer der erfolgreichsten österreichischen Karateka, mehrfacher Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften und holte kürzlich bei der EM in Guadalajara (ESP) die Bronzemedaille in der Klasse bis -67kg. Stefan Pokorny wollte eigentlich immer nur eines – Karateka werden. Schon als Kind faszinierten ihn die Ninja Turtles und seither ging es mit seiner Karriere steil bergauf. Aber was macht der 27jährige wenn er nicht auf der Kampffläche steht? Genau, er studiert. Den dualen Karriereweg einzuschlagen hatte für ihn zunächst wirtschaftliche Gründe: „Karate ist eine Randsportart, mit dem Sport hat man für danach nicht ausgesorgt“. Obwohl das Karriereende noch lange nicht in Sicht ist, denkt der Salzburger schon an das Leben nach dem aktiven Sport. „Ich will auf jeden Fall eine Funktion im Karatesport haben, als Trainer zum Beispiel“.

Das Wissen allein, das er durch seine Erfahrungen als Karateka weitergeben kann, reicht für eine erfolgreiche nachsportliche Karriere – auch in der Sportbranche – jedoch nicht aus. „In Österreich braucht man, wenn man eine bestimmte Position haben will, einen Studienabschluss. Der Bachelor kann da Türen öffnen.“ Vom Studium der Sportwissenschaften an der Universität Salzburg profitiert Stefan Pokorny aber auch für seine aktive Karriere, denn einfach mal abzuschalten und an etwas anderes zu denken, fördert die für den Karatesport so wichtige mentale Stärke. „Wenn man den Erfolg im Sport unbedingt will, funktioniert es nicht. Das Studium ist da ein sehr guter geistiger Ausgleich.“

„Weniger ist besser als gar nichts.“

Dass eine Duale Karriere zugleich auch eine Herausforderung darstellt, musste auch der ehrgeizige Salzburger feststellen, denn „es ist wirklich schwierig, wenn man so viel unterwegs ist“ und verweist  zugleich auf das SLS-Programm von KADA als Unterstützung für SpitzensportlerInnen in der Ausbildung. „Seitdem ich bei KADA bin, gibt es an der Uni keine Probleme mehr mit Abwesenheiten, das wird von den Professoren echt wertgeschätzt.“ Der Schlüssel zu einer harmonischen Integration von Sport und Studium ist für Stefan eine gute Planung: „das ist das A und O, man muss das Studium durchstrukturieren, genau wie einen Trainingsplan“. Und was rät er jungen AthletInnen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen? „Auf jeden Fall etwas zum Sport dazu machen“ und betont, dass sich niemand das Ziel setzen sollte, auch im Studium Höchstleistungen erbringen zu müssen. „Weniger ist besser als gar nichts.“  Vor der vermeintlichen Doppelbelastung sollte sich niemand fürchten, denn „seit es KADA gibt, hat man da eine gute Unterstützung“.
Und was ist Stefan Pokornys nächstes großes Ziel? Natürlich die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Und danach das Studium abzuschließen – ganz stressfrei, versteht sich.

Wir wünschen dem sympathischen Salzburger alles Gute für die Olympiaqualifikation und seinen Bachelor-Abschluss!