Präsentation

KADA präsentiert europäisches Ausbildungsmodell

35% der EU-Mitgliedsländer bewerten den Status ihres eigenen Fördersystems der doppelten Laufbahn von Hochleistungssportlern als negativ (Europäische Kommission, 2017). Umso wichtiger werden Ausbildungskooperationen auf europäischer Ebene. KADA nimmt in dieser Hinsicht seit Jahren eine Vorreiterrolle ein. Im Vorlauf der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft präsentierte KADAs Leiter der Laufbahnentwicklung, Wolfgang Stockinger, in der altehrwürdigen Universität Turin nun das europäische Ausbildungsmodell AtLETyC: „Neben vergleichsweise etablierten Möglichkeiten auf schulischer und universitärer Ebene braucht es für Athleten in Europa zusehends weitere spezifische Optionen in der Erwachsenenbildung. AtLETyC setzt genau an diesem Punkt an.“

AtLETyC ist ein Kurzausbildungsprogramm für Hochleistungssportler im Bereich Entrepreneurship. Dieses Programm wurde von den Ländern Österreich, Bosnien & Herzegowina, Italien, Litauen, Slowenien und Ungarn seit 2016 gemeinsam entwickelt und vermittelt Grundkenntnisse der Unternehmensgründung in einem zeitlich-örtlich flexiblen Mix aus nationalen und internationalen Modulen. Im von der EU geförderten Pilotjahr 2017/18 schlossen 127 europäische Athleten, darunter 23 aus Österreich, die achtwöchige Ausbildung erfolgreich ab. Momentan laufen die Verhandlungen in den Partnerländern, um AtLETyC langfristig fortzusetzen.

Mehr Informationen zu AtLETyC finden Sie unter www.atletyc.eu.

 

Heeressport mit Perspektive

Seit 1. Oktober kommen deutlich mehr Spitzensportler als bisher in den Genuss einer Anstellung beim Bundesheer. Das Kontingent wurde von 192 auf 300 Plätze erhöht. Im Zuge der Umstrukturierung erhält auch die duale Ausbildung der Heeressportler noch größere Bedeutung.

Das Österreichische Bundesheer setzt bei der Laufbahnentwicklung und Weiterbildung seiner HeeresleistungssportlerInnen seit vielen Jahren auf eine enge Zusammenarbeit mit KADA. Die Kooperation erstreckt sich von der Sensibilisierung der GrundwehrdienerInnen für eine Duale Karriere bis hin zur kostenlosen individuellen Laufbahnberatung der Militärpersonen auf Zeit. Die HeeressportlerInnen profitieren direkt von KADAs maßgeschneiderten Bildungsprogrammen (BRP) und Kooperationen mit Universitäten, Fachhochschulen und weitern Bildungsanbietern. Die einzigartige „Berufsförderung“ des Bundesheers für Militärpersonen auf Zeit wird dabei als perfektes Tool zur Umsetzung und Finanzierung der Maßnahmen verwendet. Auf allen Ebenen sind die Kommandanten der Heeresleistungssportzentren, die zuständigen Sozialreferenten und KADA funktionell verbunden. KADA und das Österreichische Bundesheer stehen somit als Partner gemeinsam für „Heeressport mit Perspektive“.

Im Bild v.l.n.r.: Oberst Mag. Phil Christian Krammer (Kommandant des Heeressport-Zentrums), Roswitha Stadlober (Geschäftsführerin Verein KADA) und DDr. Christoph Schmölzer (Präsident Verein KADA)

KADA im Europäischen Parlament

Als internationaler Höhepunkt des Jahres 2016 sprach KADA kürzlich im Europäischen Parlament in Brüssel. In seinem Impulsreferat adressierte Wolfgang Stockinger (Leiter Laufbahnentwicklung Österreich) die gesellschaftspolitische Bedeutung der Doppelten Laufbahn in Österreich und Europa: „Niedrige Ausbildungsniveaus, Langzeitarbeitslosigkeit oder psychische Probleme repräsentieren sozio-ökonomische Kosten eines fehlenden zweiten Standbeins. Gemeinschaftlich sind wir demnach in der Verantwortung, die regionalen, nationalen und internationalen Rahmenbedingungen in Sport, Bildung und Wirtschaft zu optimieren.“

Die Einladung des Europäischen Parlaments nimmt KADA gleichermaßen als Belohnung für Erreichtes und als Auftrag für die Zukunft wahr. Weiterhin stehen viele Mitgliedsländer erst am Beginn eines Wegs, der AthletInnen nachhaltige Chancen über die Sportkarriere hinaus ermöglichen soll. KADA möchte im Sinne der internationalen Ausrichtung des Vereins auch 2017 als Wegweiser dienen.

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HeerestagBORG MonsbergergasseKADA setzt auch im Jahr 2015 seine intensive Vortragstätigkeit fort. Alleine im letzten Monat präsentierten wir an zwei Universitäten (FH Wiener Neustadt, Privatuniversität Schloss Seeburg), vier Schulen des Leistungssports, am OeAD-Kongress in Wien und am Heerestag des österreichischen Bundesheers für Heeresleistungssportlers (Bild).

Schwerpunkt Schule

Duale Karriere – warum weshalb wieso? Sensibilisierung für die Bedeutung einer doppelten Laufbahn und eine individuelle Orientierung in Bildungsfragen stehen im Zentrum der KADA-Arbeit an den heimischen Schulen des Leistungssports. Im Rahmen einer großen Aktionswoche fanden zwischen 13.-17.04.2015 fünf Workshops mit dem SSM Salzburg, BORG Monsbergergasse (Bild) sowie der HIB Liebenau und HAS Grazbachgasse statt. Wir danken allen unseren Partnerinstitutionen und den Schülern für die erfolgreiche Zusammenarbeit!

Sport mit Perspektive in der Steiermark

Blue BoxEin großer Erfolg war am Donnerstag unsere Auftaktveranstaltung in der bluebox Liebenau, bei der KADA das neue Bundesland-Konzept „Sport mit Perspektive in der Steiermark“ präsentierte. Das flächendeckende Programm verbindet die steirischen Schulen des Leistungssports, Universität Graz und Partner des Sports (BSPA Graz, Heeresleistungszentrum Graz und Verbände). Diese Idee schafft vernetzte Rahmenbedingungen im Bundesland Steiermark, um Leistungs- und Hochleistungssportlern individuelle Karrierewege zu ermöglichen.

Danke an die Schulen HIB Liebenau, BORG Monsbergergasse und HAS/HAK Grazbachgasse für die Organisation des Abends!

Wegweisendes Fußballprojekt mit der VdF

VdF Camp Steinbrunn145 arbeitslose heimische Fußballprofis lassen die Alarmglocken schrillen! Aus diesem Grund Gewerkschaft der österreichischen Fußballer VdF erstmals ein sechswöchiges Trainingscamp für vertragslose Profispieler durch. KADA begleitet das einzigartige AMS-Projekt im Burgenland als Partner im Bereich Karriereplanung. Heute erfolgte der Kick Off in Steinbrunn mit einer gemeinsamen Pressekonferenz und einer großen Präsentation von KADA.

Hier gibt es ausführliche Informationen zum Camp.

KADA präsentiert in England

Wolfgang StockingerErneut internationale Ehren für KADA: Am weltweiten IASF Forum in Bath/England präsentierte Wolfgang Stockinger das österreichische Konzept zur beruflichen Integration von Spitzensportlern.

„No intuition. No recognition. No structure.“ In seiner Rede sprach KADAs Leiter der Laufbahnberatung dabei über die komplexen Herausforderungen eines Karriereendes und ein optimales Coaching der Athleten in dieser sensiblen Lebensphase.

FIS Kongress in Barcelona

Roswitha StadloberAus voller Überzeugung transportiert KADA das Thema „Duale Karriere“ auf internationale Bühnen.

Diese Woche präsentierte Geschäftsführerin (und ÖSV-Vizepräsidentin) Roswitha Stadlober im schönen Spanien. Auf dem FIS Kongress in Barcelona von 02.-06.06.2014 verdeutlichte sie die Bedeutung eines zweiten Standbeins und verantwortungsvollen Exit Managements für Spitzensportler.

KADA live in ServusTV

ServusTVGestern war KADA in ServusTV zu Gast. Dort berichteten Wolfgang Stockinger, Leiter der Laufbahnberatung, und Fußballer Daniel Hölzl über die vielfältige Arbeit von KADA. Im Laufe der Sendung „Servus am Morgen“ kamen dabei interessante Aspekte des Spitzensports und der dualen Karriere zur Sprache.

Unter den folgenden Links können Sie die einzelnen Teile anschauen:


Teil 1
Öffentliche Wahrnehmung vs. Realität im Spitzensport
Teil 2Exit Management in Sportverbänden
Teil 3Vereinnahmung durch den Spitzensport und ihre Folgen

Zusammenarbeit mit Japan

JapanDie Internationalisierung von KADA schreitet weiter voran. „Career support of young athletes“ – So lautete der Titel des Vortrags von KADA für das Japanische Olympische Comité (JOC) und das Japan Sport Council, die wir am 19.03.2014 gemeinsam in Salzburg willkommen heißen durften. Bei einem ganztägigen Workshop wurde der Frage nachgegangen, wie Spitzensportler von morgen und übermorgen bestmöglich in ihrer persönlichen, sportlichen und schulischen Entwicklung unterstützt werden können. Im Rahmen unserer 2013 gestarteten Zusammenarbeit mit Japan (im Bild v. l. Hirotoka Soma (JOC) und Hiromi Nakamura (Japan Sport Council) mit Roswitha Stadlober und Wolfgang Stockinger) ist es dabei eine weitere internationale Auszeichnung für KADA, den Aufbau eines verantwortungsvollen Förderkonzepts in Japan beratend unterstützen zu dürfen.