Wien

Berufsreifeprüfung (BRP): Zeugnisvergabe und Kursstart

An der Prüfungsschule BHAK Wien 10 durften vierzehn neue Absolventinnen und Absolventen der Berufsreifeprüfung ihr Abschlusszeugnis entgegennehmen. Nach einer interessanten und lehrreichen Zeit steht ihnen damit der Weg zu einem Hochschulstudium in Österreich offen. Neben Absolvent Markus Teichl, Olympiateilnehmer im Bobfahren, finden sich weitere prominente Namen wie Eishockeyspieler Raphael Herburger und Skirennläuferin Marie-Therese Sporer unter den Prüflingen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Bildungsweg!

Nach der BRP ist vor der BRP! Am 18.09.2019 startet in Wien bereits der nächste Vorbereitungskurs der Berufsreifeprüfung für das Fach Mathematik. Weiter geht es dann am 20.09.2019 mit dem berufsbezogenen Fachbereich Sportmanagement in Salzburg.
Die gute Nachricht: Für beide Kurse sind noch Plätze frei. Interessenten können sich bis spätestens 13.09.2019 im KADA Head Office anmelden.

Gerne beantworten wir euch alle Fragen rund um die Berufsreifeprüfung!
Kontakt: KADA Head Office Salzburg
Tel.: 0662 254169
E-Mail:

KADAthlete Story: Caroline Weber

Über Parallelen zwischen Spitzensport und Theater

Sie ist die erfolgreichste Gymnastin in der Geschichte des Österreichischen Fachverbandes für Turnen. Und eine ehemalige KADA-Athletin. Die Rede ist von Caroline Weber. In ihrer unglaublich erfolgreichen Karriere gewann sie insgesamt 55 Österreichische Staatsmeistertitel, qualifizierte sich zwei Mal für die Olympischen Spiele und erreichte bei Europameisterschaften mehrmals das Gerätefinale.
Man sollte meinen, eine solche Karriere bietet keinerlei Platz für andere Tätigkeiten – doch weit gefehlt! Caroline Weber hat neben der Rhythmischen Gymnastik noch eine große Leidenschaft: die Schauspielerei. So begann sie bereits während ihrer aktiven Karriere mit dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. „Rein aus Interesse“ wie die mittlerweile 32jährige sagt. Ihr damaliger KADA-Coach stellte den Kontakt zu ihrem ersten Schauspielunterricht her und der Grundstein für eine Duale Karriere der etwas anderen Art war gelegt. „Ich denke, Rhythmische Gymnastik ist ein sehr künstlerischer Sport und das Performen einer Geschichte vor Publikum hat mir schon seit Kindesbeinen an gefallen. So habe ich mich dann 2012 entschieden, während meines letzten aktiven Jahres, eine Schauspielschule zu beginnen. Da habe ich dann noch viel mehr die Zusammenhänge von Schauspiel und Sport bemerkt.“ Diese Kombination ist im Spitzensport freilich eher selten. Doch profitierte die Vorarlbergerin von ihrem Studium auch für den Sport. „Das Einnehmen einer bestimmten Rolle, das Performen an sich und wenn man etwa das Event olympische Spiele betrachtet, kann man klare Parallelen zu einer Theateraufführung erkennen. Natürlich haben diese Einsichten auch auf meine Performance als Sportlerin Einfluss gehabt. Dadurch habe ich angefangen, mich mehr mit den Geschichten und der Musik meiner Kürübungen auseinanderzusetzen.“ Rückblickend sagt sie: „Ich wünschte, ich hätte schon früher damit angefangen.“
Ihre hocherfolgreiche sportliche Laufbahn hat Caroline Weber inzwischen beendet und schreibt gerade an ihrer Masterarbeit. Titel: „Über die Körperinszenierungen von Leistungssportlerinnen“. Den Übergang in die nachsportliche Karriere und den damit verbundenen Einstieg ins Berufsleben beschreibt sie als herausfordernd, „da ich doch einiges ausprobieren musste bis ich die Richtung gefunden habe“.
Heute ist die Ex-Spitzensportlerin bei 100% Sport, dem österreichischen Kompetenzzentrum für Chancengleichheit im Sport, tätig und arbeitet nebenbei als Personaltrainerin. Die Schauspielerei ist und bleibt aber ihre große Leidenschaft.
Die Geschichte von Caroline Weber ist beispielhaft für eine Karriere, in der vielfältige Interessen höchst erfolgreich zusammengeflossen sind und beweist, dass es der sportlichen Leistung in keiner Weise schadet, verschiedene Interessensbereiche auszuprobieren. Daher ist die Karriere der Ex-Turnerin aus Dornbirn eine KADAthlete Story, die Mut zu unkonventionellen Wegen und Lust auf Studienrichtungen abseits der Sportwissenschaften macht. Athletinnen und Athleten, die sich auf ihre nachsportliche Karriere vorbereiten möchten, rät Caroline Weber, „dass sie sich die Zeit geben Verschiedenes auszuprobieren. Wenn es sich vereinbaren lässt, dann ist es sicher gut schon ab und zu in bestimmte Bereiche hinein zu schnuppern“.

Weißt du schon genau, was du nach deiner sportlichen Karriere machen möchtest, oder bist du noch unsicher, wo deine Stärken und Interessen liegen? In beiden Fällen beraten wir dich gerne! kannst du mit uns Kontakt aufnehmen.

KADAthlete Story: Matthias Führer


Foto: © oida.online

Oida gewinnt den Alternativen Medienpreis in der Kategorie „Leben“. Mitwirkend war Handballspieler und KADAthlete Matthias Führer.

Die Onlineplattform Oida ist ein journalistisches Projekt des Masterstudiengangs „Journalismus und Neue Medien“ der FH Wien. Sie handelt um Geschichten rund ums Altwerden und Altsein, ein Thema, das gerade durch den steigenden Altersdurchschnitt in Österreich Interesse weckt. Das Projekt boomte stärker als erhofft und zeichnete sich beim deutschen Alternativen Medienpreis aus. Am 24. Mai findet die offizielle Verleihung in Nürnberg statt. Matthias Führer (25), Flügelspieler der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN  war als Vize-Kohortensprecher und Anzeigenverkäufer maßgeblich an dem Projekt beteiligt.

Spitzensport und Journalismus

Dabei sollte man meinen, dass Matthias als Spieler eines renommierten Traditionsvereins andere Aufgaben hätte, als für Oida und das Feuilleton-Magazin iu zu arbeiten oder Studierende seine Jahrgangs zu vertreten.

Für den jungen Wiener geht das allerdings Hand in Hand.: „Ich mache das was KADA seinen Sportlerinnen und Sportlern immer vermittelt und von ihnen fordert. Zeitmanagement. Seriöse Stundenpläne für Training und Fachhochschule und am besten kommen beide in einen gemeinsamen Kalender. Mir macht das sogar Spaß! Ich trete mit einer ehrlichen und offenen Art den Stakeholdern [FH Personal & Trainer, Manager] gegenüber und mit einer nötigen Konsequenz führt das nie zu Problemen mit der Vereinbarkeit.“


Foto: © GEPA pictures

Heuer unterschrieb Matthias einen neuen Spielervertrag, nicht ohne „ Unser Manager, Conny Wilczynski und ich haben uns auf einen neuen Vertrag geeinigt, daher kann mein Verein auch in der nächsten Saison auf mich zählen. Nebenbei kann ich mir vorstellen auch abseits des Feldes für SG INSIGNIS Handball WESTWIEN tätig zu sein. Es gibt Ideen, die stark mit meinem Studium [Journalismus & Neue Medien] in Verbindung stehen. Die sind aber noch nicht zu 100% spruchreif. Sportlich möchte ich in den nächsten Monaten und Jahren mit WESTWIEN noch einiges gewinnen [Pokal, Meisterschaft]!

Unweigerlich weist Matthias Parallelen zu seinem Manager, dem legendären Conny Wilczynski, auf. Denn auch Conny war neben seiner Zeit als aktiver Spieler beim SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bereits im Management des Vereins tätig.